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Geistig behinderte Künstler gestalten eine Umspannstation der Stadtwerke Elbtal

Strom mit Inklusion Geistig behinderte Künstler gestalten eine Umspannstation der Stadtwerke Elbtal

Die Stadtwerke Elbtal haben eine weitere Umspannstation künstlerisch gestalten lassen. Das besondere dabei: Die Künstler sind diesmal geistig behinderte Menschen, die sonst tagtäglich im Atelier Farbig an der Meißner Straße arbeiten. Im vergangenen Jahr hatten die Stadtwerke jeweils ein Trafohäuschen in Radebeul und eines in Coswig von Profis gestalten lassen.

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Stadtwerke-Chefs Olaf Terno (l.) und Annett Müller-Bühren (2.v.l.), Graffiti-Künstler Carsten Langner, Katja Pätzold, Atelier-Chefin Bettina Lau-Lange, Ina Starke, Atelier-Mitarbeiterin Anna Sonntag und Thomas Müller (v.l.) zeigen den Gestaltungsplan.

Quelle: uh

Radebeul. Die Stadtwerke Elbtal haben eine weitere Umspannstation künstlerisch gestalten lassen. Das besondere dabei: Die Künstler sind diesmal geistig behinderte Menschen, die sonst tagtäglich im Atelier Farbig an der Meißner Straße arbeiten. Im vergangenen Jahr hatten die Stadtwerke jeweils ein Trafohäuschen in Radebeul und eines in Coswig von Profis gestalten lassen und setzen die Aktion mit der neuen Kooperation nun fort.

Nachdem sie das Atelier, in dem derzeit zwölf Künstler arbeiten, bereits vor fünf Jahren kennen gelernt hatte, sei im November die Idee zu einer Zusammenarbeit gereift, sagt Stadtwerke-Geschäftsführerin Annett Müller-Bühren. Nach einer langen Anlaufphase, während derer man sich über Gestaltung und Standort einigte und Graffitikünstler Carsten Langner ins Boot holte, steht nun vermutlich noch bis zur nächsten Woche die Umsetzung an. So genau lässt sich das nicht sagen, da die Kunstschaffenden zwar jeden Tag von 8 bis 12 Uhr ans Werk gehen, sich aber mehrere Pausen nehmen müssen. „Man muss viel Zeit mitbringen, wenn man mit geistig behinderten Menschen zusammenarbeitet“, sagt Müller Bühren. Das Ergebnis entlohne jedoch den Aufwand.

So wird die Umspannstation am Augustusweg, die man wegen ihrer ruhigen Lage gewählt hat, künftig auf der Straßenseite den Goldenen Wagen als Radebeuler Motiv zeigen. Die Stirnseiten zieren ein Vogel, und zwei Torwächter dort, wo eine Tür ins Häusschen führt. An der Rückseite informiert eine Tafel über Wanderwege und touristische Sehenswürdigkeiten, die nicht abfotografiert, sondern künstlerisch gestaltet worden sind. Drei weitere Anlagen in Coswig und Radebeul sollen noch in diesem Jahr gestaltet werden, 2017 dann wohl fünf.

Von Uwe Hofmann

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