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Gegen das Image als Gruselecke - Gimmlitztal-Pension wieder offen

Gegen das Image als Gruselecke - Gimmlitztal-Pension wieder offen

Die durch einen bizarren Kriminalfall in die Schlagzeilen geratene Pension im Gimmlitztal (Osterzgebirge) wird weitergeführt. Das Anwesen, in dem Anfang November 2013 ein Geschäftsmann aus Hannover (Niedersachsen) getötet und zerstückelt wurde, ist wieder als Feriendomizil im Angebot - unter neuem Namen.

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In dieser Herberge wurde das Opfer nach Ermittlungen der Polizei ermordet. Nun ist es wieder ein Feriendomizil.

Quelle: Polizei

In Anlehnung an die fast 150-jährige Geschichte firmiert die Herberge

als „Sommerfrische Illingmühle - Die Weinputtenpension“, wie die in Gründung befindliche Gesellschaft SIM Tourism als neuer Betreiber am Mittwoch auf Anfrage mitteilte.

Mehrere Medien hatten über einen Verkauf des Hauses berichtet. Das Grundstück gehörte dem Beamten des Landeskriminalamtes Sachsen (LKA), der im Fall Gimmlitztal unter Mordverdacht steht. Der Prozess gegen den vom Dienst Suspendierten beginnt am 22. August im Dresdner Landgericht. Der 56-Jährige soll den Mann aus Niedersachsen nach zuvor gemeinsam gefasstem Plan im Keller seiner Pension getötet, die Leiche zerstückelt und im Garten vergraben haben. Laut Gutachten der Rechtsmedizin starb der 59-Jährige durch Erdrosseln.

Die Ermittler gehen von vorsätzlicher Tötung aus, der Verteidiger von Suizid. Die Anklage unterstellt zudem sexuelle Motive. Spekuliert wird auch über Kannibalismus, weil sich die Männer über eine bei Kannibalen beliebte Internet-Plattform kennengelernt hatten.

Mit der einfachen traditionellen Herberge wollen die 13 Engagierten aus ganz Deutschland nach eigenen Angaben wieder den Blick auf die schöne Landschaft lenken und der Bevölkerung helfen. Das Gimmlitztal als eine der schönsten Gegenden Sachsens, die seit 1870 bestehende Herberge und die Menschen „haben ein Image als Gruselecke nicht verdient“.

dpa/sn

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