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Geforderte LKW-Trasse zwischen Dresden und Radebeul sorgt für Diskussion

Geforderte LKW-Trasse zwischen Dresden und Radebeul sorgt für Diskussion

Die geplante LKW-Trasse zwischen Radebeul und Dresden sorgt weiter für Diskussion. In der Sitzung des Ortsbeirates Pieschen in der vergangenen Woche sprachen sich Vertreter der SPD und CDU gegen die Trasse aus.

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Die geplante LKW-Trasse zwischen Radebeul und Dresden sorgt weiter für Diskussion. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Radebeuls Oberbürgermeister Bernd Wendsche (parteilos) hingegen verteidigt die Pläne.

Richard Kaniewski, Vorsitzender der SPD in Pieschen und Stadtrat sagte: „Pieschen braucht keine LKW-Trasse. Deswegen müssen die Planungen dafür sofort eingestellt werden. Die Anlieger wollen sie nicht, die Kleingärtner wollen sie nicht und wir brauchen sie nicht“. Kaniewski bemängelt vor allem die bisher ausgebliebene klare Aussage der Dresdner Stadtverwaltung: „Wir wollten Antworten und Klarheit von der Verwaltung.“

Auf Initiative der SPD hatte es im November 2012 eine Einwohnerversammlung gegeben. Dabei positionierten sich die Bewohner klar gegen eine Autobahntrasse. Von Seiten der Stadt Dresden heißt es, "gegenwärtig befindet sich eine Vorlage für den Stadtrat im Verwaltungsgang, welche über die Ergebnisse der Einwohnerversammlung am 27. November 2012 informiert. Bei der Stadtverwaltung Dresden ruhen die Planungen zu einer solchen Trasse bereits seit einiger Zeit", so Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) auf Anfrage von DNN-Online.

 „In dieser Verwaltungsvorlage zur Einwohnerversammlung erkennt die Landeshauptstadt jetzt auch an, dass die LKW-Trasse weder gewollt, noch gebraucht wird. Das ist die richtige Erkenntnis. Deswegen muss die Verwaltung jetzt handeln und alle Planungen sofort einstellen“, so Stadtrat Kaniewski. „Wir sprechen uns ganz klar gegen die Trasse auch, vor allem im Interesse der Anwohner und Pieschener Kleingärtner“, stimmt der CDU-Stadtrat Veit Böhm seinem Kollegen der SPD zu.

Anders sieht Radebeuls Oberbürgermeister Bernd Wendsche (parteilos) die Angelegenheit. „Die jetzigen Zubringerstraßen von den Radebeuler Autobahnabfahrten Dresden-Wilder Mann und Dresden-Neustadt ins Radebeuler Zentrum sind nicht leistungsfähig genug.“ Die ursprünglich geplante Trasse an der Meißner Straße sei vom Tisch, so Wendsche. Die Abstände zwischen den Abfahrten Wilder Mann und Neustadt sei sowieso schon gering, so dass eine dritte Abfahrt sinnlos wäre.

Derzeit baue die Stadt Radebeul die Forststraße mit einer Ampelanlage aus, um dort den Verkehr von der Abfahrt Neustadt entlang zu leiten. Wendsche verweist auf das LKW-Führungskonzept der Stadt Dresden. „Das besagt, wenn keine andere Möglichkeit gefunden wird, wird der Verkehr künftig über die Peschel- und Rankestraße geleitet. „Meiner Ansicht nach wird diese Straßenführung zum Problem, da so der Verkehr von der Autobahn durch den Elbepark geleitet wird.

Julia Vollmer

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