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Gefahr für Stützpunkt noch nicht gebannt: Altenberger Biathleten müssen weiter zittern

Gefahr für Stützpunkt noch nicht gebannt: Altenberger Biathleten müssen weiter zittern

Anfang 2012 stand der Biathlon-Bundesstützpunkt Altenberg vor dem Aus. Es wurde ein radikaler Schnitt gemacht, Bundesstützpunktleiter Eberhard Rösch rutschte als technischer Leiter ins zweite Glied und für ihn übernahm Ilmar Heinicke das Zepter, auch im Trainerbereich gab es gravierende Veränderungen.

Seitdem sind zwei Jahre ins Land gegangen. Nach Olympia in Sotschi, an denen kein Altenberger Biathlet teilnahm, wird vom Bundesinnenministerium (BMI) wieder neu über den Fortbestand der Stützpunkte entschieden. Die DNN sprach mit dem Generalsekretär des Sächsischen Skiverbandes Ronny Kaiser.

Frage: Behält Altenberg seinen Status neben den beiden anderen Stützpunkten in Oberhof und Ruhpolding?

Kaiser: Das hoffen wir, aber die Gefahr für den Bundesstützpunkt ist noch nicht gebannt. Der Deutsche Skiverband hat sich zu Altenberg bekannt und beim BMI einen entsprechenden Antrag gestellt, dem auch der Deutsche Olympische Sportbund gefolgt ist. Bis Ende September wird die Entscheidung fallen. Fakt ist auf jeden Fall: Hätten wir keine Veränderung eingeleitet, wäre der Stützpunktstatus in diesem Jahr weg gewesen.

Was konnten Sie in die Waagschale werfen, um die Verantwortlichen im DOSB und beim BMI zu überzeugen?

Natürlich kann man in zwei Jahren die Welt nicht einreißen. Die Zeit, um ganz viele Kader aus dem Hut zu zaubern, war dafür einfach zu kurz. Aber die eingeschlagene Richtung stimmt. Während wir vor zwei Jahren keinen D/C-Kader mehr hatten, sind es inzwischen wieder vier. Dabei war Anna Siemoneit sogar auf dem Sprung in den C-Kader, hat das aber wegen der verfehlten JWM-Teilnahme nur knapp verpasst. Mit ihr und Justus Strelow haben wir zwei hoffnungsvolle Anschlusskader, dazu klopft mit Magdalena Liebscher ein großes Talent an die Tür. Die 16-Jährige hat bei den Deutschen Jugendmeisterschaften zwei Titel gewonnen.

Erfolgscoach Klaus Siebert soll im Rahmen seiner gesundheitlichen Möglichkeiten die Trainer unterstützen?

Ja, wir hoffen, dass er uns auf Honorarbasis dabei hilft, die jungen Athleten an die Spitze heranzuführen. Es hängt natürlich davon ab, was sein Gesundheitszustand zulässt.

Der langjährige Bundesstützpunktleiter Eberhard Rösch hatte nur bis zum 30. April 2014 einen Vertrag als Technischer Leiter. Seitdem ist der 60-Jährige arbeitslos. Gab es keine Möglichkeit, einen so verdienstvollen Mann, mit dessen Namen auch sehr viele Erfolge unmittelbar verbunden sind, weiter zu beschäftigen?

Nein, dafür fehlten uns leider die nötigen finanziellen Mittel.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.09.2014

Astrid Hofmann

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