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Gasthof-Sanierung kommt schnell als erwartet

Ullersdorf Gasthof-Sanierung kommt schnell als erwartet

Der Neubau der Turnhalle und die Sanierung des Ullerdorfer Gasthauses sollen nahezu in einem Ritt über die Bühne gehen.

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Quelle: dpa

Radeberg. Was die Einwohner des Ortsteils Ullersdorf bisher nur hoffen konnten, scheint jetzt Gewissheit zu werden. Der Neubau der Turnhalle und die Sanierung des Ullerdorfer Gasthauses sollen nahezu in einem Ritt über die Bühne gehen. Bisher wurden sie von der Stadt nicht nur als zwei getrennte Bauabschnitte, sondern auch zeitlich getrennt betrachtet. Erst die Turnhalle und später, wenn das Geld dafür vorhanden ist, der Gasthof.

Folgerichtig ist inzwischen der um die 4,2 Millionen Euro teure Sporthallenbau bereits im vollen Gange. Noch in diesem Jahr soll Richtfest gefeiert werden. Aber hinsichtlich der Planungen will die Stadt jetzt auch den Gasthof angehen. Nahezu einmütig beschlossen die Stadträte auf ihrer jüngsten Sitzung eine überplanmäßige Auszahlung in Höhe von fast 215 000 Euro an die mit der Planung beider Bauabschnitte Beauftragten. Konkret geht es also um die Sporthalle mit Mehrzwecknutzung und zwei Klassenzimmern sowie um die Sanierung des Gasthofs und die Errichtung eines Verbindungsbaus.

Die Verwaltung sehe es als sinnvoll an, den zweiten Bauabschnitt möglichst unmittelbar nach dem oder parallel zum ersten Bauabschnitt auszuführen, hieß es in der Begründung der Beschlussvorlage. Dadurch wolle man Kostenerhöhungen vorbeugen, mit denen man bei einer späteren Realisierung rechnen müsse.

Möglich wurde das nicht zuletzt dadurch, dass die Pläne der Stadt aufgingen und ihr sehr kostenintensives Vorhaben, einen neuen Stadtwirtschaftshof zu errichten, zum großen Teil über das vom Bund und vom Freistaat getragene Programm „Brücken in die Zukunft“ finanziert werden kann. Außerdem stellt der Freistaat Sachsen für den Bau der Sporthalle Gelder aus seinem Sportstätten-Förderungsprogramm bereit. Darüber hinaus sei die Einkommenssituation der Stadt deutlich besser als erwartet, erklärte Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD). Alles zusammen schaffe für andere Vorhaben Luft im Haushalt der Bierstadt.

„Wir werden allerdings in diesem Jahr noch nicht mit dem Gasthof-Bau am beginnen“, trat Lemm eventuellen Illusionen entgegen. Trotzdem wolle er gegenüber den Stadträten nicht verhehlen, dass sie mit ihrer Zustimmung zur Planungsfinanzierung auch eine Grundsatzentscheidung fällen, hatte der OB vor der Beschlussfassung angemerkt. Mit anderen Worten: Wer „A“ zur Planung sage, müsse später auch „B“ zur Bauausführung sagen. Lemm bezog sich damit auf die im Herbst anstehende Diskussion und Beschlussfassung des neuen Doppelhaushaltes für 2017 und 2018. Immerhin müsse man bei der Gasthof-Sanierung mit einer Investition in Höhe von 1,2 Millionen Euro rechnen, deutete er an.

Einstimmig beschlossen die Stadträte am Mittwochabend auch, überplanmäßig knapp 580 000 Euro für die Sanierung und Erweiterung der Turnhalle im benachbarten Ortsteil Großerkmannsdorf bereitzustellen. „Wir wollen die Baumaßnahmen in Großerkmannsdorf möglichst in einem Zug durchführen. Das macht die Sache erfahrungsgemäß preiswerter“, erläuterte Lemm vor dem Beschlussfassung.

Von Bernd Lichtenberger

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