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Ganz ohne "digitale Demenz!" - Radebeuls Autorenkreis "Schreibende Senioren" beging 20. Jubiläum

Ganz ohne "digitale Demenz!" - Radebeuls Autorenkreis "Schreibende Senioren" beging 20. Jubiläum

Der Vortragsraum in der Radebeuler Stadtbibliothek im Kulturbahnhof von Radebeul-Ost war am Abend des 30. Januar 2014 so gut gefüllt, dass beinahe schon die Luft zum Atmen knapp wurde.

Der Grund; die Gruppe der "Schreibenden Senioren" Radebeuls hatte zu ihrer alljährlichen Lesung geladen. Die fand bis dato immer im Festsaal der Hoflößnitz statt, doch nun wäre dafür ein Mietpreis fällig geworden, den sich der Autorenkreis nicht nur nicht leisten konnte, sondern auch nicht wollte. Ergo zog man um in die Bibliothek. Und ganz ohne Sentimentalität beging man dort mit der "Jubiläumslesung" das zwanzigjährige Bestehen des Autorenkreises, der sich 1995 gegründet hatte. Der gerade aus seinem Berufsleben ausgeschieden Chemiedoktor Lothar Trampau nahm damals als "Mann der 1. Stunde" die Zügel des Geschehens in die Hand und führte die Gruppe über so manchen Stolperstein bis in den Herbst des Jahres 2014. Dann verabschiedete er sich selbst sowohl aus der Gruppe als auch aus dem Leben. Auch ihm war diese Jubiläumslesung gewidmet. Helga Butze las nämlich zum Auftakt mit "Alte Frau am Gartenzaun" eine seiner nachgelassenen und immer recht nachdenklich machenden Geschichten. Werner Petzold - der mit Lothar Trampau über die Jahre hinweg der fröhlichen Jazzmusik frönte - umrahmte auf seinem Keyboard die Jubiläumslesung musikalisch. Und so war auch - ganz dem Wunsch von Lothar Trampau entsprechend - weniger Trauer über den Verlust als vielmehr die Lust am Weitermachen zu verspüren. Und genau das brachte auch Trampaus Nachfolger und einstiger Arbeitskollege Dr. Wolfgang Haase in seiner Begrüßung zum Ausdruck. In der er - wohl ganz den Intentionen Lothar Trampaus folgend - u.a. auch anmerkte, dass doch glücklicherweise "-Senioren ständig nachwüchsen!"

So war das Programm wie gewohnt thematisch ausgesprochen vielfältig; Lyrik wechselte sich ab mit humorvol-len Geschichten; wahren Begebenheiten oder auch kleinen Ausflügen der Fantasie. Gisela Novy etwa machte in ihrem Text sehr deutlich, wie schwer es ein älterer Mensch hat, sich beim Schreiben in der digitalisierten Welt zurecht zu finden. Und Martina Lehmann las einen ironischen Text zum Thema "Die lieben Nachbarn".

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.02.2015

W. Zimmermann

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