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Fußball: Heidenau verliert Aufsteigerduell / Radebeul feiert zweiten Heimsieg

Fußball: Heidenau verliert Aufsteigerduell / Radebeul feiert zweiten Heimsieg

"Wir haben offensichtlich noch 27 Minuten im Bus gesessen, während die Gastgeber schon Fußball gespielt haben", beschrieb HSV-Trainer Bernd Fröhlich den ersten Teil der Partie im Markranstädter Stadion am Bad.

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Bernd Fröhlich

Dresden. Von Jürgen SCHWARZ

Dresden . "Wir haben offensichtlich noch 27 Minuten im Bus gesessen, während die Gastgeber schon Fußball gespielt haben", beschrieb HSV-Trainer Bernd Fröhlich den ersten Teil der Partie im Markranstädter Stadion am Bad. Mit 1:3 (0:3) hatte der HSV das Aufsteigerduell in der Oberliga verloren.

Sven Werner, Richard Hemmann (Eigentor) und Tommy Kind schossen die Tore vor der Pause. "Damit waren wir noch gut bedient, es hätte auch 0:5 stehen können", meinte Stürmer "Alex" Eißrich. Den 32-Jährigen brachte Trainer Fröhlich zur zweiten Halbzeit, die eindeutig im Zeichen der Heidenauer stand. Doch mehr als der Anschlusstreffer durch Arne Reetz fiel nicht, auch weil Mirko Soltau (72.) und Eißrich (82.) zwei lukrative Tormöglichkeiten vergaben. Dabei erinnerte in diesen 90 Minuten viel an das Landesligaspiel beider Teams im Oktober 2010. Damals führten die Markranstädter in Heidenau nach 34 Minuten ebenfalls mit 3:0, aber die Gastgeber drehten die Begegnung noch zu einem 4:3-Sieg.

In der 70. Minute war Bernd Fröhlich vom Unparteiischen Christian Meisel (Jena) auf die Tribüne geschickt worden. "Der Schiedsrichter war einige Male nicht im Bilde, aber die Schuld an der Niederlage müssen wir ganz allein bei uns suchen. Was wir taktisch in der Anfangsphase geboten haben, war unterirdisch", ärgerte sich der HSV-Coach. "Ich kann es mir nicht erklären, wieso wir immer wieder zwei Gesichter in einem Spiel präsentieren. Schon im letzten Heimspiel gegen Bautzen haben wir Budissa eine Halbzeit an die Wand gespielt und denn in den zweiten 45 Minuten nur noch reagiert und das Fußball spielen total eingestellt." Und auch Eißrich hatte noch zwei Beispiele aus der Vorsaison parat: "In den letzten beiden Punktspielen lagen wir zu Hause gegen Grimma 0:3 und eine Woche später in Hohenstein-Ernstthal 0:2 hinten. Dann haben wir jeweils noch den Ausgleich gemacht und sind mit einem Punkt Vorsprung vor Kamenz aufgestiegen. Wir müssen uns überlegen, woran es liegt, dass wir so schwer in die Gänge gekommen sind." Bernd Fröhlich hatte eine Erklärung: "Ich lasse mich nicht mehr auf Freitagabendspiele ein. Bis auf eine Ausnahme habe ich diese Spiele immer verloren."

Landesliga

Der Radebeuler BC feierte im letzten Heimspiel "einen eminent wichtigen Dreier", wie Trainer Jan Seifert konstatierte. Gegen die Zwickauer Regionalliga-Reserve sorgte Thomas Weiss mit seinem fünften Saisontor in der 20. Minute für die Entscheidung zum 1:0. In der 39. Minute parierte der starke Torhüter Metzner einen von ihm selbst verwirkten Foulelfmeter. "Angesichts unserer großen personellen Probleme bin ich mit der Leistung zufrieden. Vor allem kämpferisch haben meine Jungs überzeugt und den spielstarken Zwickauern den Schneid abgekauft", meinte Seifert, der auch angesichts der Punktgewinne einiger Tabellenkinder aufatmete: "Jetzt fahren wir nach Bautzen und wollen ein mit gefährdetes Team zumindest auf Distanz halten. Gewinnen wir, haben wir 18 Zähler auf dem Konto. Damit wäre es zwar immer noch eine missglückte Hinrunde, aber zumindest mit 18 Zählern eine relativ vernünftige Ausgangsposition, um in der zweiten Halbserie in der Tabelle nach oben zu klettern."

Mit den beiden Abwehrrecken Robert Heiße und Kapitän Steffen Dörner (beide Reha) kehren im neuen Jahr zwei Stammkräfte auf den Trainingsplatz zurück.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.11.2012

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