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Fusion ist für Volksbank Pirna kein Thema

Gute Geschäftszahlen für 2015 Fusion ist für Volksbank Pirna kein Thema

Einer Flucht in eine Fusion erteilt die Volksbank Pirna eine klare Absage. Für 2015 konnte das Geldinstitut eine positive Bilanz vorlegen. Auch für die Zukunft setzt die Genossenschaftsbank auf Wachstum in der Sächsischen Schweiz.

Mit der mobilen CashBar ist die Volksbank Pirna seit vergangenem Jahr zu Stadtfesten unterwegs.

Quelle: Daniel Förster

Pirna. Eine Fusion ist für die Volksbank Pirna kein Thema. Im Gegensatz zu den Pendants in Dresden und Bautzen, die sich zusammenschließen wollen, sieht die Genossenschaftsbank mit Hauptsitz in der Canalettostadt ihre Zukunft weiterhin in der Eigenständigkeit. „Unser Landkreis ist ein attraktives Geschäftsgebiet“, sagte Vorstandsvorsitzender Hauke Haensel. Und im Gebiet des ehemaligen Kreises Sächsischen Schweiz sieht er weiterhin Potenzial für Wachstum und einer soliden Ertragslage. Letztendlich sind die Verankerung in der Region sowie die Präsenz vor Ort ein Garant für die Entwicklung des Geldinstituts in den vergangenen Jahren. Das spiegelt sich in den Geschäftszahlen für 2015 wider.

Die Volksbank Pirna konnte im vergangenen Jahr sowohl bei der Kunden- als auch der Mitgliederzahl erneut zulegen. 29476 Privat- oder Geschäftskunden besaßen Ende 2015 ein Konto bei dem Bankhaus. Das waren 452 mehr im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Mitglieder wuchs im gleichen Zeitraum um 526 auf 7748. Das Bankgeschäftsvolumen stieg um 38 auf 745 Millionen Euro. Unterm Strich schloss die Volksbank das vergangene Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 2,2 Millionen Euro ab. „Das ist unser zweitbestes Ergebnis“, bilanzierte Haensel und eine Steigerung um rund 200000 Euro im Vergleich zu 2014. Auf Vorschlag des Vorstands soll den Mitgliedern eine Dividende von drei Prozent ausgeschüttet werden.

Ein deutliches Wachstum verzeichnete das Geldinstitut bei den Kundenkrediten. Um 19 Prozent stiegen die an Geschäfts- und Privatkunden ausgereichten Kredite an. Mit dem Geld wurden über 500 Investitionen von Unternehmern, Gewerbetreibenden, Landwirten und Häuslebauern auf die Beine gestellt. „Damit waren wir wieder wirtschaftlicher Motor der Region“, so Haensel.

Trotz der anhaltenden Niedrigzinspolitik sieht der Vorstand die Volksbank auch in diesem Jahr auf der Erfolgsspur. Den Marktanteil möchte es ausbauen sowie bei der Zahl der Kunden die 30000-Marke und bei den Mitgliedern die 8000-Marke überspringen. 74 Mitarbeiter sowie acht Auszubildende bzw. BA-Stundenten beschäftigt die Bank. Entlassungen seien nicht vorgesehen, versicherte Haensel. Im Gegenteil: bei planmäßiger Geschäftsentwicklung werde weiteres Personal benötigt. Die Volksbank möchte ihr Kundengeschäft weiter ausbauen. Das bestehende Geschäftsstellennetz bleibt unverändert. Keine Filiale wird geschlossen.

Von Silvio Kuhnert

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