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„Für die Patienten ändert sich nichts“

Elblandklinikum Meißen legt die beiden Kliniken für Innere Medizin zusammen „Für die Patienten ändert sich nichts“

Im Elblandklinikum Meißen gibt es personelle und strukturelle Veränderungen. Prof. Dr. med. Mathias Strowski, bislang Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I, geht. Seinen Job übernimmt Dr. med. Jörg Patzschke. Er ist Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II und nun für das neue „Zentrum für Innere Medizin“ verantwortlich. Mit einer Einsparung habe das nichts zu tun, so die Klinikleitung.

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Dr. med. Jörg Patzschke.

Quelle: Catrin Steinbach

Meissen. Im Elblandklinikum Meißen gibt es personelle und strukturelle Veränderungen. Prof. Dr. med. Mathias Strowski, bislang Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I, verlässt das Haus. „Aus privaten Gründen“, wie Frank Ohi, Vorstand der Elblandkliniken, sagte. Der Mediziner kehre in seine Heimat Berlin zurück.

Seinen Job übernimmt mit Wirkung vom 1. Juni 2016 Dr. med. Jörg Patzschke. Er hat bereits seit fast 15 Jahren den Hut als Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II mit Kardiologie, Angiologie, Pulmologie sowie Geriatrie auf und ist von nun an also auch für den bisherigen Fachbereich von Prof. Strowski mit Hämatologie, Gastroenterologie sowie Diabetologie verantwortlich. Unter der Leitung von Dr. Patzschke führe man die Teams beider Kliniken zusammen und bilde ein Zentrum für Innere Medizin, so Frank Ohi. In diesem arbeiten nun unter Dr. Patzschke 25 Ärzte und 60 Pflegedienstmitarbeiter.

Das klingt nach Einsparung, was Ohi vehement dementierte. „Personalkosten sind nicht der Hintergrund. Wir wollen einheitliche Strukturen, einheitliche Prozesse und Standards bei der Versorgung unserer Patienten schaffen. Mit einem Chefarzt können wir diesen Prozess beschleunigen.“ Die Lücken, die durch das Ausscheiden von Prof. Strowski entstünden, würden wieder gefüllt. „Wir werden uns personell vergrößern“, hieß es auf einer Pressekonferenz. Und dass das Chancen für die Menschen biete, die im Haus ausgebildet werden. Auf eine Zahl für Neueinstellungen wollte sich Vorstand Frank Ohi jedoch nicht festlegen.

„Für die Patienten ändert sich nichts, es fällt nichts weg“, betonte er. Auch künftig werde das breite Spektrum der Inneren Medizin angeboten. „Spezialisierungen bleiben erhalten und werden perspektivisch weiterentwickelt“, ergänzte Verwaltungsdirektorin Katrin Oesterreich.

Jörg Patzschke wurde 1958 in Greifswald geboren, wuchs auf der Insel Usedom als Sohn eines Landarztehepaares auf und studierte in Greifswald und in Dresden Medizin. Er ist verheiratet, hat drei Kinder, die sich alle ebenfalls für den Arztberuf entschieden haben, teilte das Elblandklinikum Meißen mit.

Patzschke sei leidenschaftlicher Kardiologe, habe aber in verschiedenen medizinischen Einrichtungen auch in allen anderen Teilgebieten der Inneren Medizin Erfahrungen gesammelt. Am damaligen Kreiskrankenhaus Meißen arbeitete Jörg Patzschke zunächst als Stationsarzt und seit 1993 als Oberarzt mit besonderer Verantwortung für den Bereich Intensivmedizin sowie Kardiologie/Angiologie.

„Den Umzug in den Klinikneubau hat er aktiv mitgestaltet und 1998 die Leitung der neu geschaffenen interdisziplinären Intensivstation übernommen“, so das Elblandklinikum weiter. Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II wurde Jörg Patzschke am 1. Januar 2002.

 

Von Catrin Steinbach

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