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Frühes Gegentor kostet Heidenauer SV möglichen Sieg

Frühes Gegentor kostet Heidenauer SV möglichen Sieg

Oberliga-Neuling Heidenauer SV bleibt ungeschlagen. Im zweiten Heimspiel der Saison trennte sich die Mannschaft von Trainer Bernd Fröhlich mit einem 1:1 (1:1) vom VfB Fortuna Chemnitz.

Heidenau .

Von Jürgen Schwarz

Heidenau (DNN). Oberliga-Neuling Heidenauer SV bleibt ungeschlagen. Im zweiten Heimspiel der Saison trennte sich die Mannschaft von Trainer Bernd Fröhlich mit einem 1:1 (1:1) vom VfB Fortuna Chemnitz. "Sicher kann man damit leben, auch wenn wir schon einen Sieg angestrebt haben", meinte Fröhlich nach Spielende. "Aber fünf Punkte nach drei Partien sind für einen Liga-Neuling schon in Ordnung."

Für Axel Keller begann die Begegnung so, wie es der 35-jährige Schlussmann in seiner langen Laufbahn nur selten erlebt haben dürfte. Nach 47 Sekunden lag der Ball im Netz seines Tores. "Wir waren mit elf Akteuren auf dem Platz, aber einige Spieler mit den Gedanken wohl noch in der Kabine", ärgerte sich Fröhlich, zumal er wusste: "Fortuna spielt immer aus einer abwartenden Haltung und lauert auf Konter. Das frühe Führungstor spielte unseren Gästen absolut in die Karten."

Den Treffer markiert hatte Kenny Schmidt, der vor einigen Jahren vom SC Borea zu Fortuna gewechselt war. "Ein Klassespieler, individuell stark, schnell und nur schwer vom Ball zu trennen", so Fröhlich. Seine Schützlinge brauchten bis zur 20. Minute, ehe wieder Ordnung in ihrem Aufbauspiel eingezogen war. In der Startelf des HSV standen diesmal Matthias Walther und Svilen Stoilov für Robert Kluttig und Richard Hemmann. Ein Wechsel, der sich auch zahlenmäßig auswirkte. In der 24. Minute zeichnete das Duo für den Ausgleich verantwortlich. Nach Stoilovs Freistoß war Walther mit dem Kopf zur Stelle und ließ Gäste-Schlussmann Robin Köpsel keine Abwehrchance. Mit dem 1:1 ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel dominierten die Gastgeber deutlich das Spiel, aber richtig klare Chancen hatten Seltenheitswert, zumal es Sturmtank Pavel Dobry zumeist mit zwei Gegenspielern zu tun bekam. Kapitän Christian Fröhlich (54.) und Sebastian Kieback (63.) verzeichneten die besten Möglichkeiten für den Neuling. In der Schlussphase agierten auch die Heidenauer vorsichtiger, wohl, um den Punktgewinn nicht zu gefährden. Trainer Fröhlich aber wollte mehr und ging volles Risiko. Für Linksverteidiger Mirko Soltau kam Angreifer Alexander Eißrich ins Spiel, der sein letztes Oberligaspiel vor mehr als sieben Jahren im Trikot der Laubegaster bestritten hatte.

Letztendlich blieb es aber beim Unentschieden, wobei die Platzbesitzer kurz vor dem Abpfiff noch eine heikle Situation überstehen mussten. Erneut tauchte der agile Kenny Schmidt vor Keller auf - aber diesmal zog der 25-jährige Ex-Dresdner das Leder knapp am Pfosten vorbei. Am kommenden Sonnabend steht für die Heidenauer das Pokalspiel in Neugersdorf an. "Wir hätten uns für die zweite Runde ein besseres Los gewünscht", gibt Bernd Fröhlich zu.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.09.2012

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