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Friedenskirche Radebeul wird zum "Politischen Ort"

Friedenskirche Radebeul wird zum "Politischen Ort"

Die Radebeuler Friedenskirche wird am 27. August mit dem Titel "Politischer Ort" ausgezeichnet. Die Ehrung findet bei der Feier zum 367. Jahrestag des Friedensschlusses zu Kötzschenbroda am 27. August statt.

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Die Friedenskirche in Radebeul wird als "Politischer Ort" ausgezeichnet.

Radebeul. Jedes Jahr sucht die "Sächsische Landeszentrale für politische Bildung" in einem anderen Landkreis politische Orte und prämiert jeweils zwei. Für das Jahr 2011 waren es im Landkreis Meißen die Karl-Preusker-Bücherei in Großenhain und die Radebeuler Friedenskirche.

In diesem Jahr werden noch "Politische Orte" im Landkreis Bautzen gesucht. Bewerben können sich laut Stefan Zinnow von der Landeszentrale Initiativen, Vereine und Einrichtungen mit "Menschen, die sich um einen politischen Ort kümmern". Die Jury in diesem Jahr bestehe aus Vertretern aus der Landeszentrale und des Landratsamt Bautzen.

Die Verleihung des Titels an die Radebeuler ist indes nur ein Programmpunkt in einer Veranstaltung, zu der Verein "Radebeuler Courage-Preis", die Friedenskirchgemeinde Radebeul und die Landeszentrale am 27. August einladen. Um 19 Uhr beginnt in der Kirche zunächst der Festakt zur Erinnerung an den Friedensschluss von 1645. An jenem Augusttag, fast drei Jahre vor dem offiziellen Ende des verheerenden Dreißigjährigen Krieges, der ganz Europa verwüstete, vereinbarten Schweden und Sachsen im dortigen Pfarrhaus einen Waffenstillstand.

Nach dem Festakt, der daran erinnern soll, folgt die Titelverleihung. Gegen 19.45 Uhr geht es weiter im Luthersaal mit einem Diskussionsforum zum Thema "Afghanistan - Wie weiter?". Zur Podiumsdiskussion sind der Brigadegeneral Jürgen Weigt, Kommandeur der Offizierschule des Heeres in Dresden, sowie Joachim Garstecki, der frühere Generalsekretär der deutschen Sektion "Pax Christi" und nun Kurator der Aktion Sühnezeichen, eingeladen worden. Skl

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.08.2012

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