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Freitaler Demokratiemeile und Konzert gegen rechte Hetze

Counter Speech Tour Freitaler Demokratiemeile und Konzert gegen rechte Hetze

Mit einem Konzert sowie einer Demokratiemeile können die Freitaler am kommenden Montag gegen rechte Hetze Stellung beziehen. Im Rahmen der „Counter Speech Tour“ sind unter anderem Fanta-4-Sänger Smudo, Leslie Clio sowie die Banda Internationale aus Dresden vor Ort.

Mit einem Konzert sowie einer Demokratiemeile wollen die Freitaler am kommenden Montag gegen rechte Hetze Stellung beziehen.

Quelle: DNN

Freital.  Mit einem Konzert sowie einer Demokratiemeile können die Freitaler am kommenden Montag gegen rechte Hetze Stellung beziehen. Im Rahmen der „Counter Speech Tour“ sind unter anderem Fanta-4-Sänger Smudo, Leslie Clio sowie die Banda Internationale aus Dresden vor Ort.

Die Tour wird unter anderem vom Verein „Laut gegen Nazis“ und Facebook getragen und soll denen eine Stimme geben, die rechter Hetze wiedersprechen. Start auf dem Platz des Friedens, nahe dem Freitaler Kulturhaus, ist 17 Uhr, die erste Band soll 19 Uhr auftreten.

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Rund 300 Menschen sind am Freitagabend in Freital für die Rechte von Flüchtlingen auf die Straße gegangen.

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Um das Freitaler Konzert hatte es zunächst Ärger gegeben, da Oberbürgermeister Uwe Rumberg zunächst seine Unterstützung verweigert hatte. Dies würde nur das „Klischee“ bestätigten, „gerade in Freital gäbe es eine nennenswerte (Neo)Nazi-Szene“, hatte Rumberg im März seinen Referenten ausführen lassen.

Am 6. April sagte die Stadtverwaltung dann aber doch noch ihre Unterstützung zu. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir zeigen, dass eben Freital keine Nazistadt ist“, so die Organisatoren. „Wir möchten den vielen, hilfsbereiten Menschen, die sich jeden Tag für schutzbedürftige Menschen engagieren am 2. Mai in Freital eine Plattform geben.“

Seit Sommer 2015 gibt es in Freital immer wieder fremdenfeindliche Proteste und Angriffe auf Geflüchtete und deren Unterstützer. Vor allem die Proteste gegen die Unterkunft im Freitaler „Leonardo-Hotel“ hatten bundesweite Aufmerksamkeit erregt. Zuletzt geriet Freital wieder in den Fokus der Öffentlichkeit, als die Bundesanwaltschaft in der Stadt mehrere mutmaßliche Rechtsterroristen der „Gruppe Freital“ verhaften ließ.

Von sl

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