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Freital möchte ein Stadtzentrum schaffen

Auf Investorensuche Freital möchte ein Stadtzentrum schaffen

Im Jahr 2021 wird die Stadt Freital 100 Jahre alt. Bis zu dem großen Jubiläum soll ein Stadtzentrum entstehen. Das Grundstück dafür befindet sich im Stadtteil Deuben. Was noch fehlt, ist ein Investor, der das Areal für vielfältige Nutzungen bebaut. Diesen samt passende Gestaltungsidee sucht die Stadt jetzt bundesweit.

Freital. Die Stadt Freital möchte seinem Stadtteil Deuben ein Zentrum geben. Ein Grundstück dafür hat sie für das Forum schon ausgeguckt. Es handelt sich dabei um die große Brachfläche zwischen Dresdner-, Poisental- und Leßkestraße und Weißeritz – „Areal Sächsischer Wolf“ genannt. Was noch fehlt ist ein Investor mit der passenden Gestaltungsidee. Um ihn zu finden, schreibt die Stadt in den kommenden Tagen die Fläche bundesweit aus und Baubürgermeister Jörg-Peter Schautz (parteilos) ist heute nach München gereist, um das Projekt auf Europas größter Immobilien- und Investorenmesse Expo Real vorzustellen. Im Gepäck hat er ein Exposee, was alle wichtigen Infos zur Stadt und dem Vorhaben reichillustriert bündelt. „Wir hoffen, dass wir damit auf breites Interesse bei möglichen Investoren stoßen und freuen uns über viele Bewerbungen und Vorschläge“, erklärt Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU). Die Angebote sollen möglichst bis Ende Dezember 2016 im Rathaus eintreffen. Der Mindestkaufpreis liegt bei 740000 Euro.

Bei der Fläche handelt es sich um ein über 20000 Quadratmeter großes Areal. In den vergangenen Jahren sind Gebäude und ruinöse Industrie- und Gewerbebauten abgerissen worden. Getauft wurde das Gebiet „Sächsischer Wolf“ – nach einem traditionsreichen Lokal mit zwei Sälen, Kegelbahn und Stadtcafé, das sich bis 2010 auf dem Grundstück befand.

Für die künftige Entwicklung und Bebauung des Areals macht die Stadt einige Vorgaben. So ist die Fläche als Mischbaufläche ausgewiesen, und der Investor oder die Investorengemeinschaft sollen eine breite Palette an Nutzungen an den Standort bringen. „Denkbar sind Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude, Einzelhandelsbetriebe, Gastronomie, Hotels sowie Anlagen für kulturelle, soziale und gesundheitliche Zwecke. Wohnnutzungen in den oberen Geschossen sollen den Standort ergänzen“, teilt Stadtsprecher Matthias Weigel mit. Großflächiger Einzelhandel sei nicht ausgeschlossen, ein Vollsortimenter im Lebensmittelbereich sogar erwünscht. „Ausgeschlossen ist aber ein Fachmarktzentrum“, so Weigel. Die Gebäude sollen überwiegend mindestens vier Geschosse haben, sprich sie können durchaus größer aber nicht kleiner sein.

Das Areal soll aber nicht komplett zugebaut werden. „Gefordert ist ein öffentlicher, grün gestalteter Innenbereich, auch mit Gastronomienutzung, als Übergang zum Landschaftsraum Weißeritz“, führt Weigel weiter aus. Angestrebt wird zudem eine Wegeverbindung zwischen Poisental-/Leßkestraße als Fuß- und Radweg entlang der Weißeritz.

Die Pläne für ein Stadtzentrum in Freital gibt es schon seit der Stadtgründung Freitals 1921 und sie sind aus unterschiedlichen Gründen immer wieder gescheitert. „Jetzt gibt es die passenden Umstände, um dies in den nächsten fünf, sechs Jahren erfolgreich bis zum 100. Stadtgeburtstag umsetzen zu können. Wir wollen mit dem Vorhaben die Attraktivität unserer Stadt als Mittelzentrum steigern“, so OB Rumberg abschließend.

Von Silvio Kuhnert

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