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Freital bietet neue Gewerbeflächen auf dem Windberg-Areal

Freital bietet neue Gewerbeflächen auf dem Windberg-Areal

Auf dem ehemaligen Areal der Windbergarena hat die Stadt Freital Platz für Unternehmen geschaffen. "Wir haben ein Doppelereignis zu feiern", sagte gestern Oberbürgermeister Klaus Mättig (CDU).

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Symbolischer Spatenstich für die erste Neuansiedlung im Gewerbepark: Landrat Michael Geisler, Freitals OB Klaus Mättig, Thomas Erler und TGF-Geschäftsführer Jörg-Peter Schautz.

Quelle: Silvio Kuhnert

Zum einen wurde der Freitaler Technologiepark eröffnet. Andererseits fiel mit einem symbolischen Spatenstich der Startschuss für die erste Neuansiedlung. Der Somsdorfer Thomas Erler zieht mit seiner Metallbaufirma "MeBa Erler" von der Landeshauptstadt in den Freitaler Stadtteil Döhlen.

Mitten in der Stadt ist eine alte Industriebrache verschwunden. 2011 begann der Abriss der Hallen des Plastmaschinenwerks I, die zuletzt die Windbergarena beherbergten. Nach der Altlastensanierung und Planung erfolgte im vergangenen Jahr die Erschließung des Technologieparks. Dort steht nun eine Fläche von 24 330 Quadratmetern für Gewerbeansiedlungen bereit. "Wir haben das Areal kleinteilig erschlossen", berichtete Jörg-Peter Schautz, Geschäftsführer der Technologie- und Gründerzentrum Freital GmbH (TGF). Mit dem Technologiepark möchte die TGF junge und aufstrebende Unternehmen nach Freital locken. "Wir verhandeln bereits mit weiteren Interessenten", so Schautz.

Die erste Ansiedlung am neuen Standort vollzieht Thomas Erler. "Mein Betrieb ist von Reparaturen über Kleinserien bis hin zu Ersatzteilen spezialisiert", berichtet der Metallbauer. Zurzeit ist er mit seinen vier Mitarbeitern noch auf der Dresdner Jochhöh ansässig. "Ich komme aus Freital", nennt der Unternehmer einen der Gründe, warum er nun in den Technologiepark umsiedelt. Außerdem sei seine bisherige Betriebsstätte nur angemietet und werde zu eng, erklärt er, warum er sich für seine Heimatstadt als künftigen Firmensitz entschieden hat. Für rund eine halbe Million Euro lässt Erler bis Sommer sein eigenes Firmengebäude am Döhlener Gewerbering errichten.

Rund vier Millionen Euro wurden in die Erschließung des Gewerbeparks investiert. Er befindet sich in der Nähe des Gründerzentrums, das seit Ende 2013 fertiggestellt ist. Der Gebäudekomplex wurde in zwei Jahren Bauzeit für 20 Millionen Euro errichtet. Er bietet auf 10 000 Quadratmetern Platz für Forschung, Produktion, Dienstleistung und Handwerk. "Das Gründerzentrum ist zu 41,5 Prozent ausgelastet", informierte Schautz. Konkret hätten sich bisher 17 Unternehmen dort angesiedelt. "Einige haben sich bereits erweitert", so Schautz.

Dass Unternehmen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge im Wachstum begriffen sind, beobachtet auch Landrat Michael Geisler (CDU). "Die Gewerbeparkkapazitäten neigen sich im Kreisgebiet langsam dem Ende zu", sagte der Kreischef. Deshalb rief er die Kommunen auf, Gewerbeparks zu entwickeln. Freital habe etwas Beispielhaftes geleistet, indem es Altbrachen beseitigte, um Platz für neue Gewerbeansiedlungen zu schaffen, so Geisler.

Als eine "Erfolgsgeschichte für Freital" wertete Stadtoberhaupt Mättig das Gründerzentrum und den neuen Gewerbepark. Der soll weiter wachsen. Die TGF verhandelt mit der Deutschen Bahn über den Erwerb weiterer Grundstücksflächen im Umfang von rund 12 000 Quadratmetern.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.02.2015

Silvio Kuhnert

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