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Freibäder in der Region Pirna ziehen mäßige Bilanz

Heiter bis durchwachsen Freibäder in der Region Pirna ziehen mäßige Bilanz

Auch wenn das Thermometer dieser Tage beinahe die 30-Grad-Marke knackt – meteorologisch gesehen hat sich der Sommer längst von uns verabschiedet. Die Bilanz der Freibäder aus der Region für die Sommersaison fällt nur mäßig bis durchschnittlich aus. Und wer trägt die Schuld? Natürlich das Wetter.

Das letzte Augustwochenende lockte noch einmal Tausende Besucher ins kühle Nass des Albert-Schwarz-Bades. Das Bad feierte sein 95. Jubiläum.

Quelle: Daniel Förster

Pirna/ Heidenau. Auch wenn das Thermometer dieser Tage beinahe die 30-Grad-Marke knackt – meteorologisch gesehen hat sich der Sommer längst von uns verabschiedet. Die Bilanz der Freibäder aus der Region für die Sommersaison fällt nur mäßig bis durchschnittlich aus. Und wer trägt die Schuld? Natürlich das Wetter. Freibadbetreiber hoffen, sich mit den kommenden heißen Spätsommertagen am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.

So richtig wollte sich der Hochsommer in diesem Jahr nicht blicken lassen. Vor allem an dem Wochenenden gab es kaum Sonne satt, es fehlten zusammenhängende Sommertage. „Die Leute stellen sich erst nach zwei bis drei aufeinander folgenden Sommertagen auf einen Freibadbesuch ein“, begründen die Stadtwerke Pirna, Betreiber des Geibeltbades, die durchwachsenen Zahlen. Erst in den vergangenen zwei Wochen suchten besonders viele Besucher Abkühlung im Geibeltbad. Am letzten Augustwochenende konnte das Freibad noch einmal richtig auftrumpfen – mit 1923 Besuchern war der 28. August der besucherstärkste Tag im Freibad des Geibeltbades. Die Gesamtbilanz für die diesjährige Saison wirkt mit Rückblick auf das Rekordjahr 2015 mit rund 37 300 Besuchern ernüchternd. In diesem Jahr kamen nur etwa 19 600 Gäste.

Das Albert-Schwarz-Bad in Heidenau kann mit den diesjährigen Besucherzahlen nicht an das Vorjahresergebnis anknüpfen. Die Saison 2015 war mit 48 000 Besuchern auch in Heidenau überdurchschnittlich gut. In diesem Jahr rechnen die Badbetreiber mit 30 000 Besuchern. Für die Betreiber kein Grund zu verzagen: „Wenn kein Badewetter war, haben Besucher andere Angebote wie Schwimmlernkurse genutzt“, resümiert Lars Franke von den Technischen Diensten Heidenau, dem Betreiber des Schwarz-Bades. „Für die kommenden Tage hoffen wir darauf, dass viele Menschen noch einmal den Spätsommer auskosten möchten, bevor der Herbst Einzug hält. Da nur noch wenige Freibäder in der Region geöffnet sind, hofft Franke auf zahlreiche Gäste. Auch in Heidenau brachte das heiße Wetter und eine große Badeparty zu, 95. Geburtstags des Bades am letzten Augustwochenende die höchsten Besucherzahlen. „Man hat gespürt, dass sich die Menschen lange nach einem stabilen Sommerwetter gesehnt haben“, so Franke.

Noch bis zum 15. September haben Gäste die Möglichkeit, sich im Albert-Schwarz-Bad abzukühlen. Bis Sonntag laden die Freibäder „Windi“ und „Zacke“ des Freitaler Freizeitzentrums Hains zum Badespaß. Nach Bedarf und Wetterlage halten auch die Freibäder Hohnstein und Rathewalde bis auf weiteres die Türen für Schwimmgäste geöffnet.

Von Juliane Weigt

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