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Franziskaneum in Meißen bleibt Dauerbaustelle - Gymnasiasten müssen ausweichen

Franziskaneum in Meißen bleibt Dauerbaustelle - Gymnasiasten müssen ausweichen

Meißen. Im Haus B des Meißner Franziskaneums ist es nahezu still. Ein paar Schülerinnen der Theatergruppe "Fränzchen" lassen ihrer Kreativität im Keller des Gymnasiums freien Lauf.

Sie schneiden, kleben, malen. Das neue Bühnenbild für ihre Aufführung "Der Zauberer von Oz", die im Januar 2013 Premiere feiert, ist noch nicht fertig.

Von den Bauarbeiten im Haus A bekommen sie kaum etwas mit. Dabei geht es in dem 1907 errichteten, ältesten Gebäude des städtischen Gymnasiums zur Sache. Bis Mitte Oktober wird hier weggerissen, gebaut, gemalert. Im Juni haben die Sanierungsarbeiten begonnen. Fertig sind sie jedoch noch lange nicht.

Deshalb müssen sich die 730 Schüler im kommenden Schuljahr auf mehrere Einschränkungen gefasst machen. So wenig wie möglich sollen es sein, teilt die Schule mit. Baubedingt soll kein Unterricht ausfallen, Abiturprüfungen finden aber teilweise im Rathaus statt.

Im Franziskaneum gibt es weniger Platz als nötig. Dort wird in zwei Abschnitten gebaut. Heizung, Leitungen, Beläge, die Flure, Decken, Klassenräume: alles neu. 1,06 Millionen Euro sind eingeplant. Hinzu kommen 40 000 Euro für die Beseitigung von Hausschwamm an Balkenköpfen im Nord-West-Giebel.

Ab November stehen die 500 000 Euro teuren Umbauarbeiten im Querflügel mit dem naturwissenschaftlichen Trakt an. Bis Juni 2013 werden die zwei Höfe der Schule zu einem Pausenareal mit Sport- und Spielzonen und ruhigeren Nischen umgestaltet. Die Stundenpläne müssen an die Arbeiten angepasst werden. Baulärm ist man seit 2010 gewöhnt. Erst im Frühjahr wurde das Haus C mit Bibliothek, Speisesaal und Klassenräumen eingeweiht. Nun wird bis Freitag ein Stundenplan erstellt, der bis zum 19. Oktober gilt, bis der erste Abschnitt fertig gestellt ist. Ein weiterer tritt im November in Kraft, wenn die naturwissenschaftlichen Räume umgebaut werden. Den Planern um den neuen Vize-Schulleiter, den 45-jährigen Gerd Harzbecker, macht daher derzeit nicht nur die Hitze zu schaffen.

Fest steht, wo die Klassen in rund zwei Wochen unterrichtet werden. Die übergangsweisen Busanbindungen in andere Schulen sind ebenso organisiert. Denn die vier fünften Klassen mit 100 Kindern lernen zunächst in Räumen der Triebischtal-Mittelschule. Zwei der fünf neuen sechsten Klassen, die Sechs 1 und 2, werden vorerst in die dann fertig sanierten Pestalozzi-Mittelschule gehen. Im Speiseraum der Porzellanmanufaktur werde der bisherige Lieferer sein Essen anbieten können. Chemie werde laut Schulleiterin Heike Zimmer generell außerhalb, in BSZ, Pestalozzischule und in der Freien Werkschule, unterrichtet. Skl

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.08.2012

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