Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Forstwissenschaftler trafen sich in Tharandt

Forschung in den Sächsischen Wäldern Forstwissenschaftler trafen sich in Tharandt

Am 2. März begann ein zweitägiges wissenschaftliches Kolloquium zum Thema „Anbau nicht heimischer Baumarten – unverzichtbar oder unverantwortbar“. Anlass der Veranstaltung war das 200-jährige Jubiläum der Ernennung der forstlichen Lehranstalt zur Forstakademie und das 800-jährige Jubiläum der Stadt Tharandt.

Die Symbiose von heimischen und eingeführten Baumarten spielt eine wichtige Rolle.

Quelle: dpa-Zentralbild

Tharandt. Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) eröffnete am 2. März ein zweitägiges wissenschaftliches Kolloquium zum Thema „Anbau nicht heimischer Baumarten – unverzichtbar oder unverantwortbar“. Anlass der Veranstaltung sind das 200-jährige Jubiläum der Ernennung der forstlichen Lehranstalt zur Forstakademie und das 800-jährige Jubiläum der Stadt Tharandt. „Die Forstakademie hat in den vergangenen Jahren noch einmal deutlich an Bedeutung gewonnen“, so Schmidt.

Das wissenschaftliche Kolloquium wird gemeinsam von der Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt und der Fachrichtung Forstwissenschaften der Technischen Universität organisiert. Hierbei treffen sich Wissenschaftler, Forstpraktiker, Verantwortliche und Interessierte für Naturschutz und Stadtgrün, um sich über den Anbau nicht einheimischer Baumarten in Wäldern und Siedlungen auszutauschen.

Der stattfindende Klimawandel hat das Interesse an nicht heimischen Baumarten verstärkt. Dies gilt für die Forstwirtschaft genauso wie für die Landwirtschaft oder den Garten- und Landschaftsbau. Eingeführte Arten können aber auch eine Gefahr für die Erhaltung der Biodiversität sein. Deshalb ist Sorgfalt angebracht, wenn über die Einbringung weiterer Arten nachgedacht wird. „Zeitgemäße Forschung, wie sie die Fachrichtung Forstwissenschaften in Tharandt praktiziert, ist deshalb unerlässlich“, erklärt Sachsens Umweltminister Schmidt.

„Nur so können wir ein besseres Verständnis ökologischer Prozesse erlangen und in der Forstpraxis die richtigen Entscheidungen treffen.“ Seit über 200 Jahren ist Tharandt eng mit der forstlichen Lehre und Forschung verbunden. Bereits 1811 eröffnete Heinrich Cotta eine private forstliche Lehranstalt in der Stadt. Der Forstbotanische Garten gehört seit 1929 zu einer deutschlandweiten Erholungsattraktion.

Von Sebastian Burkhardt

Tharandt 50.9866531 13.5782358
Tharandt
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr