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Flutschäden auch im Seifersdorfer Tal: Dauerregen ruiniert Wege, Brücken und Stützmauern

Flutschäden auch im Seifersdorfer Tal: Dauerregen ruiniert Wege, Brücken und Stützmauern

Beträchtlich sind die Schäden an den Wanderwegen, die das jüngste Röder-Hochwasser im Seifersdorfer Tal angerichtet hat. An den immer wieder flutgefährdeten Wegeabschnitten hat der Fluss, der sonst eher gemächlich fließt, nach dem Dauerregen Anfang des Monats die Deckschicht weggespült, die erst vor zwei Jahren aufgebracht worden war.

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Die Deckschicht des Wanderweges Grüner Strich im Seifersdorfer Tal wurde vom Wasser weggespült.

Quelle: Bernd Lichtenberger

Trotzdem hält sich der Ärger bei Birgit Pätzig vom Seifersdorfer Thal e.V. angesichts der Katastrophen in der Region in Grenzen. "Nach den letzten zwei Hochwassern war es schlimmer", sagt die stellvertretende Präsidentin des Vereins, nachdem sie sich vor Ort ein Bild gemacht hat. Die Höhe des Schadens kann sie noch nicht beziffern. Anfang Juli soll es Gespräche mit dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz geben, der Eigentümer des Tals ist. Dabei wird auch über die Beseitigung der Flutschäden zu reden sein. Ungeachtet dessen sollten sich Besucher des Seifersdorfer Tales auf diese schlechten Wegeverhältnisse einstellen.

Laut dem Staatsbetrieb Sachsenforst hat der Dauerregen Anfang Juni an Wegen, Brücken und Stützmauern in sächsischen Wäldern Schäden in Millionenhöhe verursacht. Für den Wald selbst aber bedeute das regnerische Frühjahr keine Gefahr. Abgesehen von einzelnen überschwemmten Flächen profitieren die Bäume vom feuchten und kühlen Wetter. Die reichlich vorhandene Feuchtigkeit mache die Bäume vital und widerstandsfähig, die frisch gesetzten Forstpflanzen wachsen gut an, erklärt Sachsenforst. Auch schädliche Insekten wie der Borken-käfer werden durch die kühl-feuchte Witterung in ihrer Entwicklung gehemmt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.06.2013

Bernd Lichtenberger

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