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Flutschäden „An der Jägermühle“ werden beseitigt

Eine Millionen Euro für Brückenneubau Flutschäden „An der Jägermühle“ werden beseitigt

Die Brücke und eine Stützmauer an der Radebeuler Straße „An der Jägermühle“ können ersetzt werden. Der entsprechende Förderbescheid sei inzwischen ans Rathaus versandt worden, teilte das dafür zuständige Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) mit.

990.000 Euro geben Bund und Freistaat für die zum Radebeuler Flutschadenbeseitigungsprogramm zählende Maßnahme. Das sind 100 Prozent der Kosten.

Quelle: dpa

Radebeul. Die Brücke und eine Stützmauer an der Radebeuler Straße „An der Jägermühle“ können ersetzt werden. Der entsprechende Förderbescheid sei inzwischen ans Rathaus versandt worden, teilte das dafür zuständige Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) am Montag mit. 990.000 Euro geben Bund und Freistaat für die zum Radebeuler Flutschadenbeseitigungsprogramm zählende Maßnahme. Das sind 100 Prozent der Kosten. Die durch das Junihochwasser 2013 in Mitleidenschaft gezogene Brücke wurde 1890 als Gewölbebrücke aus Sandstein errichtet. 1935 wurde auf der oberstromigen Seite ein Gewölbeteil aus Beton angefügt, der die Brücke auf ihr jetziges Maß verbreitert hat.

Während der Flut im Sommer 2013 wurden auf einer Länge von rund 160 Metern die Stützmauer entlang des Lößnitzbaches und der Straße „An der Jägermühle“ sowie die nahe Brücke an der Kreuzung Weinbergstraße/„An der Jägermühle“ stark beschädigt, als Sturz- und Wildwässer die Elbhänge hinab fluteten. Ausspülungen, Abrisse und Steinausschläge waren nach dem Hochwasser als Schaden an den Freistaat gemeldet worden. Die Bauwerksgründung der Stützmauer wurde unter- und ausgespült. Teile des Natursteinwerkes wurden im südlichen Mauerbereich vollständig weggerissen. Randbereiche der Straße und des Gehweges „An der Jägermühle“ sowie das Brückenbauwerk über den Lößnitzbach wurden durch das unkontrolliert wild abfließende Wasser überspült und durch mitgerissene Gegenstände beschädigt. Ausspülungen und Risse im Auflagebereich der Brückenköpfe sind sichtbar. Die Standsicherheit der Stützmauer und der Brückenkonstruktion sowie die Verkehrssicherheit sind gefährdet.

Mit der hier geförderten Baumaßnahme erfolgt der Ersatzneubau der Stützmauer und der Brücke. Die Stützmauer wird aus denkmalschutzrechtlichen Gründen mit einer Natursteinverblendung ausgeführt. Der Bau betrifft zwar nur eine Nebenstraße, gilt wegen der engen Verhältnisse vor Ort aber als sehr schwierig.#

Uwe Hofmann

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