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Flörke will in alten Posthof ziehen: Entscheidung zur Nutzungsidee fällt bis Jahresende

Flörke will in alten Posthof ziehen: Entscheidung zur Nutzungsidee fällt bis Jahresende

Die Stadt Pirna unternimmt einen neuen Anlauf für die künftige Nutzung des alten Posthofs an der Ecke Bundesstraße/Breite Straße. Dass ein Museumsdepot nach der Sanierung des ruinösen Eckgebäudes einziehen soll, sagte Christian Flörke bereits im März diesen Jahres - damals noch in seiner Funktion als Baubürgermeister der Stadt.

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Das Eckgebäude Breite Straße 2 soll Sitz der Stadtentwicklungsgesellschaft und Museumsdepot werden.

Quelle: Archiv

Seit Mitte April ist er Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEP) und lüftete nun das Geheimnis, wer noch in das bereits von Canaletto Mitte des 18. Jahrhunderts gemalte Haus einziehen möchte: er selbst mit seinem Mitarbeiterteam. Für das Objekt Breite Straße 2 werde eine Doppelnutzung von SEP und der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna (KTP) angestrebt, sagte Flörke gegenüber den DNN. Jedoch sind noch nicht alle Bedingungen für die Umsetzung dieser Nutzungsidee erfüllt. Flörke zeigt sich aber optimistisch: "Wir sind auf einem guten Wege."

Die wichtigste Voraussetzung ist das Okay des Sächsischen Innenministeriums. Denn das hat eine hundertprozentige Förderung für die Sanierung des denkmalgeschützten Hauses aus einem Sondertopf für Schrott-Immobilien in Aussicht gestellt. Allerdings fließt der Zuschuss nur, wenn gleich im Anschluss nach der Fertigstellung auch jemand einzieht. Wenn nicht, bleibt die Stadt auf den Baukosten sitzen. Deshalb hat die Verwaltung bis auf einige Entkernungsarbeiten bislang die Hände von dem Gebäude gelassen, obwohl die Förderzusage seit Mai 2012 vorliegt.

Damals wollte noch Sport Wolf Verkaufsräume in der alten Posthalterei eröffnen. Das Sportgeschäft hat bereits eine Filiale auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Doch die geplante Geschäftserweiterung scheiterte bereits wenige Monate später. Der anvisierte Abschluss der Sanierungsarbeiten im Laufe dieses Jahres war damit passé. Seit November 2012 suchte die SEP einen neuen Nutzer. Weil dies bisher nicht von Erfolg gekrönt war, möchte nun das städtische Tochterunternehmen seinen Sitz von der Gerichtsstraße an die Breite Straße verlagern sowie bessere Lagerbedingungen für die Schätze des Stadtmuseums schaffen.

Wie die Stadtverwaltung auf DNN-Anfrage mitteilte, wurde dem Fördermittelgeber ein entsprechendes Konzept für eine mögliche Nutzung des Gebäudes durch SEP und KTP zugearbeitet. "Eine Entscheidung zur Förderfähigkeit soll bis Ende des Jahres getroffen werden", informierte Stadtsprecher Thomas Gockel. Sollte der Freistaat grünes Licht geben, wäre im kommenden Jahr Baustart an der Breiten Straße 2. "Mit der Fertigstellung wird im Jahr 2016 gerechnet", berichtete Gockel. Die derzeitigen Baukosten belaufen sich auf 2,8 Millionen Euro.

Seit der Wende steht der einstige Posthof leer. In den vergangenen zwei Jahrzehnten waren unter anderem der Abriss sowie der Umbau zu einem Spielkasino im Gespräch. Weil das Haus unter dem letzten Privateigentümer immer mehr verfiel, kaufte es ihm die Stadt Ende 2010 für 311 000 Euro ab.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.09.2014

Silvio Kuhnert

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