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Festung Königstein bereitet erste Dauerausstellung zur Geschichte vor - Besucherminus im Jahr 2012

Festung Königstein bereitet erste Dauerausstellung zur Geschichte vor - Besucherminus im Jahr 2012

Die Festung Königstein bereitet die erste umfassende Dauerausstellung zur rund 700-jährigen Geschichte des Felsplateau-Areals in der Sächsischen Schweiz vor. „Seit mehr als 20 Jahren sammeln wir Objekte und erforschen die wechselvolle Entwicklung von der Ersterwähnung als Burg 1233 bis zur Gründung des Museums 1955“, sagte die Geschäftsführerin der Festung Königstein gGmbH, Angelika Taube, am Freitag.

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Die Präsentation zum Königstein soll von 2015 an in dem Gebäudekomplex der Westseite gezeigt werden.

Quelle: dpa

Die Präsentation soll von 2015 an in den vier Gebäuden der Westseite gezeigt werden, die derzeit für 12,6 Millionen Euro saniert werden.  

Die neue Schau auf 1.200 Quadratmetern werde hunderte Exponate vereinen, vom Schriftstück bis zu lebensgroßen Fürstenbildern, sagte Taube. „Die Wende war ein Segen für uns, weil wir uns nun an Aktionen beteiligen können.“ Beleuchtet werden die Militärgeschichte, aber auch die wechselvolle Nutzung des Areals, der Lebensalltag und Persönlichkeiten.  

Schlechtes Wetter und eine Baustelle in Pirna, dem „Tor zur Sächsischen Schweiz“, haben dem Königstein die Bilanz 2012 verhagelt. Mit 477.886 Besuchern kamen rund 7.000 weniger als im Vorjahr, sagte Taube. Erfreulich sei aber der Zuwachs von Gästen aus dem Nachbarland Tschechien auf 20.000. „Der Anteil ausländischer Besucher insgesamt wächst.“ 2012 kamen schon mehr als 18 Prozent des Publikums nicht aus Deutschland.  

Bei der Sanierung der Westbebauung werde alt mit neu verbunden, sagte Ludwig Coulin vom staatlichen Baubetrieb. Ein Teil der 2013 zur Verfügung stehenden 3,5 Millionen Euro fließen in die Unterhaltung der Festung. „Wegen des Klimas und weil der Berg lebt.“ Lange Winter und Verwitterung erforderten ständige Pflege. „Wenn man ein mal rum ist, kann man wieder von vorn anfangen“, sagte Taube. Zudem sei der Sanierungsstau aus DDR-Zeiten noch nicht aufgeholt.    

dpa

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