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Festsaal in Schloss Moritzburg mit königlicher Tafel zurück

Festsaal in Schloss Moritzburg mit königlicher Tafel zurück

Schloss Moritzburg bei Dresden hat nach umfassender Restaurierung seinen Festsaal samt höfischer Speisetafel zurück. Nach rund zweieinhalb Jahren ist der knapp sechs Meter lange Tisch mit dem königlichen Speiseservice aus Meissener Porzellan wieder gedeckt, wie die Staatliche Schlösserverwaltung am Dienstag mitteilte.

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Quelle: dpa

Der größte Saal des Schlosses, in dem einst Festbankette, Konzerte und Theateraufführungen stattfanden, sei nun wieder das Herzstück der Präsentation.

Es wurde um neu erworbene Exponate aus Zinn und Stücke der Dresdner Hofsilberkammer erweitert. Im Festsaal war mit Unterbrechungen seit April 2012 gebaut worden. Der Freistaat investierte in die Sanierung von Erd- und Obergeschoss 3,5 Millionen Euro. Dafür wurden das historische Holzparkett, Kamine, und Kachelöfen restauriert sowie Risse in den Wänden gereinigt und geschlossen.

Das Bild des Raumes bestimmen 71 Rothirschgeweihe auf geschnitzten hölzernen Hirschköpfen, die mit Weinlaub und Trauben als symbolische Hinweise auf Fruchtbarkeit und Unsterblichkeit sowie die Gastfreundschaft des Hausherrn dekoriert sind. In Vitrinen im angrenzenden Buffetzimmer ist neues Hofsilber zu sehen - Anbietplatten, Salznäpfchen, Karaffen. Der Erwerb der zehn Schätze wurde durch den Erfolg der jährlichen Winterausstellung zu dem Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ möglich.

Herzog Moritz von Sachsen ließ in der wildreichen Gegend 1542 ein Jagdschloss im Renaissancestil erbauen. Kurfürst August der Starke machte ab 1723 daraus ein barockes Jagd- und Lustschloss für rauschende Feste. Dabei wurden auch Teiche und Tiergehege angelegt. Architekt Matthäus Daniel Pöppelmann beauftragte Sachsens beste Handwerker und Künstler mit der Innenausstattung der sieben Säle und gut 200 Räume. Um 1800 wurde die Anlage um das Fasanenschlösschen und einen Hafen mit Leuchtturm und Mole erweitert.

dpa

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