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Ferienlager für Kinder aus Flutgebieten

Ferienlager für Kinder aus Flutgebieten

Nicht mit Geld oder Sachspenden, sondern auf eine ganz andere Art und Weise helfen der Heimatverein Königsbrück und Umgebung e.V. und die Kreativen Freizeitwelten Milstrich Flutopfern in ganz Sachsen.

Ihnen ist es gelungen, mit Hilfe unzähliger Unterstützer und Sponsoren für bislang ungefähr 150 Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren aus betroffenen Familien eine erlebnisreiche kostenlose Ferienwoche im Abenteuercamp Milstrich bei Kamenz zu organisieren. "Wir wollen die Eltern entlasten, die jetzt so viel um die Ohren haben, um die Schäden, die das Hochwasser angerichtet hat, zu beseitigen", erklärt Peter Sonntag, Vorstandsvorsitzender des Heimatvereins. Viele Familien können sich mit Sicherheit jetzt keinen Urlaub leisten und sind froh, dass wir den Kindern mal für eine Woche Abwechslung bieten."

Alles ist ehrenamtlich organisiert

Damit aus der Idee des Königsbrücker Heimatvereins und der Kreativen Freizeitwelten von Sonja Kessler und Frank Wenzel Wirklichkeit werden kann, ziehen Unternehmen, Handwerksbetriebe, Institutionen, Einrichtungen und Hilfsorganisationen an einem Strang. "Verschiedene Bäcker liefern Brot und Brötchen, Fleischer Wurst, Molkereien Käse, Butter, Pudding und Milch. Auch Rewe, Ikea und Kaufland machen mit", nennt Peter Sonntag Beispiele. Große Unterstützung komme auch von Energieversorgern, den örtlichen Kreditinstituten sowie den Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Des Weiteren beteilige sich das Kinderhilfswerk Berlin e.V. mit einer Großspende. Der Transport der Kinder vom Heimatort ins Ferienlager werde ebenfalls organisiert und koste die von der Flut betroffenen Familien keinen Cent.

Spenden sind willkommen

In die Organisation des Erholungsaufenthaltes sind die Jugend- und Gesundheitsämter involviert. "Ausgewählt werden die Kinder über Schulen, karitative Einrichtungen, das Deutsche Rote Kreuz und die Kommunen", erklärt Peter Sonntag. Der fünftägige Aufenthalt in der Freizeitwelt Milstrich begann für die ersten knapp 30 Kinder aus Heidenau bereits am 15. Juli. Jetzt sind 36 Kinder aus Pirna, Radebeul und Meißen vor Ort. Nächste Woche entsenden Döbeln, Flöha und Meißen Flutopfer. Auch aus Zeithain und Klipphausen liegen Anmeldungen vor.

Ebenso werden Kinder aus Sachsen-Anhalt (zum Beispiel aus Fischbach) in Milstrich Ferien verbringen. "Trotz der enormen Unterstützung sind wir noch auf finanzielle Hilfe angewiesen", so Sonntag. Wer möchte, kann das Projekt mit einer Spende auf ein eigens eingerichtetes Konto unterstützen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.07.2013

Catrin Steinbach

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