Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Felssturz in der Sächsischen Schweiz

Großer Zschand Felssturz in der Sächsischen Schweiz

In der Nacht zum Sonntag ist es im Nationalpark Sächsische Schweiz zu einem Felssturz gekommen. Laut DNN-Informationen sind etwa zehn bis 15 Kubikmeter Felsen und Geröll auf der Zeughausstraße im Großen Zschand, etwa auf Hälfte der Strecke zwischen Neumannmühle und Altes Zeughaus einen Abhang hinunter gerollt.

Deutlich zu erkennen: Große Felsblöcke lagen am Sonntang noch hinter den Bäumen am Hang.

Quelle: Mike Jäger

Sebnitz. In der Nacht zum Sonntag ist es im Nationalpark Sächsische Schweiz zu einem Felssturz gekommen. Laut DNN-Informationen sind etwa zehn bis 15 Kubikmeter Felsen und Geröll auf der Zeughausstraße am Großen Zschand, etwa auf Hälfte der Strecke zwischen Neumannmühle und Altes Zeughaus, einen Abhang hinunter gerollt.

Eine Gruppe von Bergsteigern berichtete, dass es am Samstagabend noch keine Anzeichen für den Felssturz gegeben habe. Am Sonntagmorgen entdeckte dann der Wirt des Zeughauses die abgerutschten Felsen. Ein Teil des Gesteins blieb auf der Straße liegen, weitere Felsbrocken hängen noch hinter den Bäumen am Hang. Ob derzeit noch eine Gefahr besteht, ist unklar. Die Zeughausstraße wird zwar als Wanderweg genutzt, kann aber auch von Autos befahren werden

Die Nationalparkverwaltung wurde erst am Sonntagmittag auf den Felssturz aufmerksam. „Unsere Mitarbeiter machen sich zunächst ein Bild von der Lage“, erklärte Jörg Weber von der Nationalparkverwaltung. Ob noch eine Gefahrensituation vorliege, konnte er nicht sagen. Man wolle sich erst heute detailliert zum Vorfall äußern. Laut DNN-Informationen hingen am Sonntagnachmittag noch immer größere Felsbrocken hinter den Bäumen auf dem Hang, von denen mindestens einer bereits eine Schieflage erreicht hatte.

Ein Mitarbeiter des Nationalparks umrahmte die Felsblöcke auf der Straße kurz vor Einbruch der Dunkelheit mit einem rot-weißen Absperrband. Weitere Maßnahmen wurden augenscheinlich vorerst nicht ergriffen. Als Eigentümer ist der Nationalpark zur Sicherung seiner Wege verpflichtet

In der Sächsischen Schweiz kommt es immer wieder zu Felsstürzen. Für Aufsehen sorgten in der jüngsten Vergangenheit unter anderem ein bis zu 50 Tonnen schwerer Felsbrocken, der bei Bad Schandau Anfang September 2014 auf die Kirnitzschtalstraße gerollt war, oder ein Felssturz Anfang dieses Jahres am Tafelberg, als Tom Pauls und seine Ehefrau nur knapp 100 Meter entfernt waren. Auch unweit der Bastei kam Pfingsten 2012 ein größerer Felshang ins Rutschen.

Der Große Zschand ist das längste Trockental der Sächsischen Schweiz und vor allem im Herbst bei Touristen und Wanderern sehr beliebt. Er führt über etwa sechs Kilometer von der Neumannmühle bis zur Roßmaulwiese nach Tschechien.

Von Sebastian Burkhardt und MIKE Jäger

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr