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Felsbrocken in der Sächsischen Schweiz abgestürzt - Sieben Wanderer werden verletzt

Felsbrocken in der Sächsischen Schweiz abgestürzt - Sieben Wanderer werden verletzt

Beim Absturz von Felsbrocken in der Sächsischen Schweiz sind sieben Menschen verletzt worden. Sie waren nach Angaben der Polizei am Sonntag auf dem Wanderweg „Schwedenlöcher“ unterwegs, als sich plötzlich Geröll löste und herabrutschte.

Deutsche Presse-Agentur dpa

Die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz teilte am Montag mit, dass zwei der Verletzten in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Die Polizei hatte zuvor erklärt, die Verletzungen seien nicht so schwerwiegend gewesen, so dass die Betroffenen auf ärztliche Hilfe verzichtet hätten. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte viel Betrieb auf dem Wanderpfad. Die Verletzten wurden von der Bergwacht geborgen und betreut.

„Wir bedauern sehr, dass Besucher auf dem beliebten Wanderweg verletzt wurden“, erklärte Dietrich Butter, Leiter der Nationalparkverwaltung. „Felsstürze zählen jedoch zu den typischen Gefahren im gesamten Elbsandsteingebirge, mit denen Besucher rechnen müssen. Wir können Felsstürze weder vorhersagen noch flächendeckend verhindern.“

Die Abbruchstelle solle von Experten der Nationalparkverwaltung und des Landesumweltamtes begutachtet werden. Es werde geprüft, ob an dieser Stelle mit weiteren Felsstürzen zu rechnen ist und wie die Gefahren beseitigt werden könnten. Nach Angaben der Polizei verteilte sich das abgestürzte Geröll auf einer Länge von rund 100 Metern.

Der Wanderweg wurde gesperrt. „Ob oder wann die „Schwedenlöcher“ wieder für Besucher geöffnet werden können, ist derzeit nicht absehbar“, erklärte die Nationalparkverwaltung. Sie appellierte an die Wanderer, die Absperrung zu respektieren.

Die „Schwedenlöcher“ haben ihren Namen in Erinnerung an den Dreißigjährigen Krieg erhalten, als Bauern der Umgebung in den zerklüfteten Felsformationen ihr Hab und Gut vor den Schweden in Sicherheit brachten. Es sind im eigentlichen Sinne gar keine Löcher, sondern Schluchten, durch die ein steiler Wanderweg führt.

dpa

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