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Fall Anneli: Gefundene Frauenleiche ist wohl vermisste 17-Jährige aus Meißen

Fall Anneli: Gefundene Frauenleiche ist wohl vermisste 17-Jährige aus Meißen

Dresden/Klipphausen. Der Fall der verschwundenen Anneli aus der Nähe von Meißen endet möglicherweise tragisch: Bei der entdeckten Frauenleiche handelt es sich nach Polizeiangaben wahrscheinlich um die vermisste 17-Jährige.

„Gegenwärtig müssen wir davon ausgehen, dass es sich um den Leichnam der 17-jährigen Anneli handelt“, sagte Polizeisprecher Thomas Knaup am frühen Dienstagmorgen. Die Identität müsse aber noch abschließend geklärt werden.

Der Leichnam sei am Montag bei der Durchsuchung eines Hofes entdeckt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Dresden am späten Abend mit. Am Dienstag um 15 Uhr wollen Polizei und Staatsanwaltschaft auf einer Pressekonferenz weitere Details bekanntgeben. In den Fall verwickelt sollen zwei Männer (39 und 61 Jahre) sein, die im Laufe des Montags in Dresden und einem Ort bei Bamberg (Bayern) festgenommen wurden. Der eine soll einem Bericht von Bild-Online zufolge Edelmetallhändler in Dresden sein, der Mann aus Bayern ein arbeitsloser Koch. Einer von ihnen soll demnach während des Verhörs einen Hinweis auf die Leiche gegeben haben. Die Polizei machte dazu zunächst keine Angaben.

Die 17-jährige Anneli war am Donnerstag gegen 19.30 Uhr zum letzten Mal gesehen worden. Sie hatte ihr Elternhaus in der Nähe von Meißen verlassen und war mit dem Familienhund Gassi gegangen. Auf einem teils asphaltierten Feldweg zwischen Luga und der Bundesstraße 101 verschwand sie wenig später. Das Tier blieb allein zurück, tauchte laut Polizei später aber wieder auf.

Nach unbestätigten Berichten mehrerer Medien soll es am Wochenende eine Lösegeldforderung in Millionenhöhe gegeben haben. In einem Offenen Brief hatten die Eltern am Wochenende den vermuteten Entführern versichert, „dass wir die angezeigten Forderungen erfüllen werden, um unser Kind bald in die Arme nehmen zu können“.

Ein Großaufgebot von Polizei und Spezialeinsatzkräften hatte am Montag Gebäude im Gebiet von Klipphausen südlich von Meißen, darunter einen Bauernhof samt Umgebung in Lampersdorf, und eine Wohnung in Dresden-Cotta abgesucht. Die Region südlich von Meißen wurde per Hubschrauber mit Wärmebildkamera überflogen. Der Dreiseitenhof an der sogenannten Beyerhöhe stand zuletzt leer und wurde im Internet für 229.000 Euro zum Kauf angeboten.

Auf einen Zeugenaufruf vom Sonntag waren bis Montagabend mehr als 50 Hinweise eingegangen.

sl / dpa

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