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Extrarunden unterhalb der Albrechtsburg - Historischer Rundweg bleibt ab sofort bis 21 Uhr geöffnet

Extrarunden unterhalb der Albrechtsburg - Historischer Rundweg bleibt ab sofort bis 21 Uhr geöffnet

Meißen. Verlängerung auf dem Historischen Rundweg rings um die Meißner Albrechtsburg: Besucher können ab sofort bis 21 Uhr durch die Anlage flanieren und die Aussicht auf das Elbtal und die Dächerlandschaft der Altstadt genießen.

Stadt und Albrechtsburg haben sich darauf geeinigt, die Öffnungszeiten in den Sommermonaten zu verlängern. Bisher standen Besucher bereits ab 18 Uhr - der Schließzeit der Albrechtsburg - vor verschlossenen Toren. Diese werden wie gehabt in den Morgenstunden ab 7 Uhr geöffnet. Einzig die Durchgangstreppe vom Burgberg bis zur Altstadt hat, wie bisher auch, den ganzen Tag geöffnet.

"Der Historische Rundweg ist seit seiner Restaurierung in den Jahren 2002 bis 2005 ein Besuchermagnet", begründet Margit Jahn, Marketingverantwortliche der Albrechtsburg, den Schritt. Sie macht aber auch keinen Hehl daraus, das letztlich die neue Sonderausstellung "Du bist die Kunst!" entscheidender Anstoß für die verlängerte Öffnung der Wege ist. Die ist nämlich donnerstags bis sonnabends bis 20 Uhr zu sehen. Mit der Möglichkeit, über den grünen Burgberg zu flanieren, gibt es da für späte Besucher noch ein Schmankerl oben drauf.

Die neue Regelung gilt jedoch nur in den Sommermonaten. Im Oktober ist der Rundweg von 7 bis 20 Uhr geöffnet, danach gelten wieder die alten Öffnungszeiten. Das habe mit der fehlenden Beleuchtung auf der Anlage zu tun, begründet Jahn. Wenn es früher dunkel wird, müsse man eben eher schließen, damit kein Besucher auf einem der teils steilen Wege stolpert. Aus dem gleichen Grund wird der Rundweg bei schlechter Witterung ebenfalls gesperrt. Damit ist allerdings eher Schnee und Eis gemeint. "Dafür gibt es im Sommer also keinen Grund", sagt Jahn.

Der Rundweg führt entlang der Außenmauern von Kornhaus, Albrechtsburg und Dom bis zu den Stufen des Amtsgerichts. 2012 wurde ein zusätzliches Wegestück von der Meisastraße zum Panoramarundweg wieder hergerichtet, das über ein zuvor verwildertes Areal führt. Prägende Gestaltungselemente des 19. Jahrhunderts, wie geschmiedete Geländer und Sandsteinstufen, wurden im Zuge der Sanierung beibehalten. Bereits 1709 wurde der Hang an der Burg erstmals bepflanzt. Die Gartenanlagen wurden 1890 für die Allgemeinheit freigegeben, verkamen aber seit dem frühen 20. Jahrhundert zunehmend.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.08.2014

Uwe Hofmann

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