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Exportbierbrauerei präsentiert Sonderausstellung auf Schloss Klippenstein

Radeberg Exportbierbrauerei präsentiert Sonderausstellung auf Schloss Klippenstein

Nicht von ungefähr bezeichnet sich Radeberg als Bierstadt, denn die Geschichte der Stadt ist mit der des in der Stadt gebrauten Bieres eng verbunden. Das macht auch die dritte Sonderausstellung zum Thema Bier deutlich, die am Donnerstag auf dem Radeberger Schloss Klippenstein eröffnet wurde.

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Ludger Hiller (v. li.), Kurator der Sonderschau auf Schloss Klippenstein, erläutert dem OB Gerhard Lemm und Dr. Paul Panglisch, Technischer Direktor der Radeberger Exportbierbrauerei, die Herkunft verschiedener Exponate.

Quelle: Bernd Lichtenberger

Radeberg. Nicht von ungefähr bezeichnet sich Radeberg als Bierstadt, denn die Geschichte der Stadt ist mit der des in der Stadt gebrauten Bieres eng verbunden. Das macht auch die dritte Sonderausstellung zum Thema Bier deutlich, die am Donnerstag Nachmittag von Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD und Dr. Paul Panglisch, Technischer Direktor der Radeberger Exportbierbrauerei, auf dem Radeberger Schloss Klippenstein eröffnet wurde. Anlass für die Präsentation war der 500. Geburtstag des Reinheitsgebotes für Biere, das am 23. April begangen wurde. Die Idee dafür war vor gut zwei Jahren geboren worden und stammt von Brauereisprecherin Jana Kreuziger. Aber möglich wurde sie erst durch Ludger Hiller. Der Verkaufsleiter Gastronomie der Exportbierbrauerei gilt laut Dr. Panglisch in seiner Firma als der Historiker des Unternehmens. Seit Hiller vor fast 40 Jahren seine Tätigkeit in der Exportbierbrauerei begann, sucht er Kontakte zu Gleichgesinnten und sammelt voller Elan alles, was mit der Geschichte des Unternehmens und mit der des Bieres zusammenhängt. So ist – anknüpfend an die bereits in den Jahren 2003 und 2010 auf Schloss Klippenstein gezeigten Präsentationen - ein Großteil der jetzt dort bis zum 18. September zu sehenden dritten „Bier-Ausstellung“ in so kompakter Form erstmals der Öffentlichkeit zugängig. Die in den beiden Sälen im Obergeschoss des Schlosses gezeigten Exponate, Abbildungen und Fotos aus dem Brauereiarchiv und von externen Leihgebern vermitteln dem Besucher Einblicke in die Firmengeschichte und die Historie von ehemals zugehörigen Niederlassungen und Betriebsteilen über den Zeitraum der Brauereigründung im Jahre 1872 bis in die 1950er Jahre. Im Mittelpunkt der Schau steht dabei der Umstand, dass am heute bekannten Brauereistandort in Radeberg seit 1906 ausschließlich Bier nach Pilsner Brauart gebraut wird. Das ist für eine Brauerei dieser Größe in Deutschland einmalig. Voraussetzung dafür war eine 1905 mit der Dresdner Brauerei zum Feldschlößchen eingegangene Interessengemeinschaft. Die Feldschlößchen-Brauerei hatte freie Kapazitäten und übernahm die Produktion der anderen bisher in Radeberg gebrauten Biersorten. Radeberg braute nur noch Pilsner, um den großen Bedarf decken zu können. Das erste Radeberger Pilsner wurde 1872 kreiert.

Die Sonderausstellung ist wie das Museum dienstags bis freitags von 9-12 Uhr und 13-17 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 11-17 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis (4 Euro, ermäßigt 2 Euro) erlaubt auch den Besuch der Dauerausstellung des Museums.

Von Bernd Lichtenberger

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