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Explosions-Ursache war Propangas: Genauere Analyse durch Tod der Bewohnerin schwierig

Explosions-Ursache war Propangas: Genauere Analyse durch Tod der Bewohnerin schwierig

"Die Ursache ist im Umgang mit Propangas zu suchen", erklärte gestern ein Polizeisprecher im Zusammenhang mit der Explosion, die sich am 3. September am Radebeuler Huhlbergweg ereignet hatte.

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Die angrenzende, ebenfalls schwer beschädigte Haushälfte, ist gesichert worden.

Quelle: Uwe Hofmann

Genaueres werde sich aber schwer sagen lassen, auch weil die Bewohnerin nicht mehr befragt werden kann. Die 90 Jahre alte Frau war am Sonntag fast zwei Wochen nach dem Unglück ihren schweren Verletzungen erlegen. Fast eine Stunde lang hatten Rettungskräfte in den Trümmern des völlig zerstörten Hauses nach der Dame gesucht, bevor sie mit schweren Verbrennungen in eine Spezialklinik gebracht werden konnte.

Dass es sich bei der Unglücksursache um ausweichendes Propangas handeln könnte, war bereits kurz nach der Explosion vermutet worden. Auch, weil die Haushälfte am Huhlbergweg nicht an die städtische Gasversorgung angeschlossen war. Erst nachdem das Technische Hilfswerk die Trümmer beräumt hatte, konnte die Polizei mit ihren Ermittlungen beginnen.

Auch die angrenzende Haushälfte ist durch die Wucht der Explosion schwer beschädigt worden. Auflage der Stadt Radebeul war es, das Gebäude bis zum Ende des Monats abzusichern, um eine Gefährdung des öffentlichen Raums auszuschließen. Das ist nun geschehen. Schwere Balken sichern die Fassade vor einem Einsturz. Außerdem ist das Haus anscheinend ausgeräumt worden, Möbel sind durch die Risse in der Hauswand nicht mehr auszumachen. Ob das Gebäude neu aufgebaut oder abgerissen wird, das sei nun eine Sache zwischen Statiker und Eigentümer, wie Stadtsprecherin Ute Leder mitteilte. Das könne die Stadtverwaltung nicht vorschreiben.

Gegen 9 Uhr morgens am 3. September ereignete sich die Explosion in der Doppelhaushälfte am Huhlbergweg. Die Wucht der Detonation zerstörte das Gebäude komplett und zog die angrenzende Haushälfte stark in Mitleidenschaft. Neben der Bewohnerin musste auch ihre Nachbarin wegen eines Schocks ins Krankenhaus gebracht werden, konnte die Klinik aber am selben Tag verlassen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.09.2013

Christin Grödel

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