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Evangelisches Schulzentrum Pirna will in "Rote Kasernen" ziehen

Evangelisches Schulzentrum Pirna will in "Rote Kasernen" ziehen

Die Standortfrage für das Evangelische Schulzentrum in Pirna ist entschieden. In der Südvorstadt sieht die Schule in freier Trägerschaft weiterhin ihre Zukunft - allerdings nicht mehr in der alten und viel zu kleinen ehemaligen Heinrich-Heine-Grundschule, sondern in unmittelbarer Nachbarschaft in einem der Gebäude der "Roten Kasernen".

"Wir haben uns für den Standort Rottwerndorfer Straße 51/52 entschieden", teilte der Schulverein mit. Seine Vision sei ein gemeinsames Lernen und Leben von Schülern der Grundschule, der Mittelschule und des Gymnasiums. Doch dieses Ziel ist unter den gegenwärtigen Gegebenheiten nicht realisierbar. "Deshalb suchten wir intensiv nach einem neuen Standort für unser Schulzentrum in Pirna", so der Verein.

Derzeit ist die Evangelische Schule auf zwei Standorte verteilt. Die Grundschüler lernen im ehemaligen Gebäude des Schiller-Gymnasiums an der Nicolaistraße im Stadtzentrum. Mittelschüler und Gymnasiasten sind in der ehemaligen Heinrich-Heine-Grundschule in der Südvorstadt untergebracht. Dieses Schulhaus ist alt und für das Schulzentrum viel zu klein. Deshalb schaute sich der Schulverein nach einer Alternative um. Über zehn potenzielle Möglichkeiten wurden geprüft. Zwei Standorte waren in der engeren Auswahl: zum einen das Schulhaus an der Nicolaistraße, zum anderen einer der roten Klinkerbauten am Stadtrand. Das Objekt im Stadtzentrum bietet mit 5380 Quadratmetern Nutzfläche keinen Platz für einen Hort und weitere Entwicklungen, wenn Mittelschule und Gymnasium ebenfalls einziehen. Im Gegensatz dazu habe die Schule an der Rottwerndorfer Straße 7500 Quadratmeter, um sich im ehemaligen Kasernengebäude räumlich zu entfalten sowie zusätzlich 12000 Quadratmeter Freifläche. Im Gegensatz dazu sei das Grundstück an der Nicolaistraße fast komplett zugebaut, listet der Schulverein einige Punkte in der Debatte auf.

"Letztendlich waren die Argumente für die Rottwerndorfer Straße eindeutig stärker", berichtete der Schulverein. In dem künftigen Domizil möchte der Verein eine zweizügige Grund- und Mittelschule und eine einzügige gymnasiale Ausbildung ab der 11. Klasse unterbringen. Ein Hort mit einer Kapazität von zirka 160 Kindern ist ebenfalls Bestandteil der Planungen.

Über die Entscheidung des Vereins informierte OB Klaus-Peter Hanke (parteilos) den Stadtrat. Wie das Stadtoberhaupt mitteilte, wurde Ende August ein Antrag auf Schulhausbauförderung beim Freistaat eingereicht. Ziel ist es, das Kasernengebäude bis spätestens August 2017 zu einem Schulhaus umzubauen. Mit dem Schuljahr 2017/18 soll der Unterricht dort beginnen.

1998 hat sich der Evangelische Schulverein Pirna gegründet. Zwei Jahre später wurden die ersten ABC-Schützen eingeschult. 2007 kam die Mittelschule hinzu. Seit Anfang dieser Woche lernen die ersten 20 zukünftigen Abiturienten am Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Sozialwesen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.09.2014

Silvio Kuhnert

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