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Evangelischer Schulverein sammelt mit Spendenlauf Geld für Schulhausbau

11. September im Lößnitzstadion Radebeul Evangelischer Schulverein sammelt mit Spendenlauf Geld für Schulhausbau

Ein Spendenlauf soll die Evangelische Oberschule voranbringen. Mit der am 11. September im Lößnitzstadion geplanten Veranstaltung will der Evangelische Schulverein, der derzeit die Evangelische Grundschule an der Wilhelm-Eichler-Straße betreibt, einen Großteil der Eigenmittel eintreiben, die er für seine ehrgeizigen Neubaupläne am Moritz-Garte-Steg benötigt.

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Die ganz Kleinen und die ganz Großen können am 11. September im Lößnitzstadion die Schuhe schnüren. Mit einem Spendenlauf will der Evangelische Schulverein Geld für seinen Schulneubau sammeln.

Quelle: PR/Nadine Hertzschuch

Radebeul. Ein Spendenlauf soll die Evangelische Oberschule voranbringen. Mit der am 11. September im Lößnitzstadion geplanten Veranstaltung will der Evangelische Schulverein, der derzeit die Evangelische Grundschule an der Wilhelm-Eichler-Straße betreibt, einen Großteil der Eigenmittel eintreiben, die er für seine ehrgeizigen Neubaupläne am Moritz-Garte-Steg benötigt. Dort soll ein neues Schulhaus entstehen, das Räume für Grundschule, die ab dem Schuljahr 2017/18 geplante Oberschule und den Hort vereint. Kostenpunkt: Etwa fünf Millionen Euro, dazu etwa 500 000 Euro für die Systembauten, in denen die Oberschule bis zur Fertigstellung des Baus einziehen soll.

Rund eine Million Euro benötigt der Verein als Eigenmittel, um den Rest der Bausumme über Kredite finanzieren zu können. Die aufzutreiben, ist eine gewaltige Aufgabe. „Nur mit Kuchenbasaren und Benefizkonzerten wird das nicht gehen“, sagt Nadine Hertzschuch, die den Sponsorenlauf organisiert. Dabei sucht sich jeder der Teilnehmer Sponsoren, die ihn für jede gelaufene Runde, eine Platzierung oder dergleichen einen Geldbetrag in Aussicht stellen, der anschließen auf das Schulkonto überwiesen wird. Ein Konzept, mit dem Hertzschuch bereits gute Erfahrungen gemacht hat. Ihre Tochter habe mal an so einem Spendenlauf teilgenommen und 50 Sponsoren werben können. Am Ende seien 1400 Euro zusammengekommen. Wenn 715 Läufer einen vergleichbaren Ehrgeiz an den Tag legen, wäre eine Million Euro zusammen.

Hertzschuch macht dagegen eine ganz andere Rechnung auf. Nur 33 Euro müsste jeder Radebeuler geben, dann könnte man die Schule bauen. Der Spendenlauf, da ist sie sich sicher, werde wohl einen erklecklichen Betrag, nicht aber das gesamte Budget einbringen. Ordentlich Öffentlichkeit soll er aber bringen und so auf das Vorhaben aufmerksam machen, womöglich weitere Spendenprojekte zu Gunsten der Schule initiieren. Entsprechend groß wird der Lauf angelegt.

Das fängt damit an, dass ab 10 Uhr ein großer Freiluftgottesdienst den Tag eröffnen wird. Dabei soll der Altar mitten auf dem Rasen stehen, so dass sich Kinder und Eltern zum Familiengottesdienst darum gruppieren können. Außerdem wird noch ein prominentes Zugpferd gesucht, der für den Lauf die Trommel rühren soll. Mit Ulf Kühne, der als Organisator des Spitzhaustreppenlaufs bestens vernetzt ist, sei man schon im Gespräch.

Zuallererst kommt es aber auf eine hohe Teilnehmerzahl an. Je mehr sich ins Zeug legen, desto mehr Geld kommt schließlich zusammen. „Uns hilft es, dass Radebeul eine kleine Stadt ist, in der man sich noch kennt“, ist die junge Mutter überzeugt. Es gebe eigentlich keine Hürden, Sponsoren zu finden, bei denen es sich um die Großeltern, den Zahnarzt oder den Rechtsanwalt aus dem Nachbarhaus handeln kann. Gelaufen wird dann ab 11.30 Uhr in verschiedenen, altersmäßig getrennten Rennen. Teilnehmer können sich unter Ruf 0176/ 86 30 26 82 oder E-Mail an n.hertzschuch@googlemail.com anmelden.

Von Uwe Hofmann

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