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Evangelische Schule in Coswig soll nach West

Evangelische Schule in Coswig soll nach West

Die Evangelische Schule von Coswig zieht sehr wahrscheinlich ab dem Schuljahr 2014/15 komplett in den Grundschulbau West um. "Dazu gibt es keine Alternative", heißt es aus dem Coswiger Schulamt.

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Es gibt Ideen, im Grundschulbau West zwei Schulen auf unterschiedlichen Etagen einzurichten.

Coswig. Von Stephan Klingbeil

Noch sei aber nichts entschieden, der Stadtrat soll im November dazu abstimmen. Dies betont man sowohl im Schulamt, als auch an den zwei Schulen, die in dem Komplex am Heinrich-Heine-Weg untergebracht werden sollen. Doch schon jetzt ist klar, dass es dabei nicht viel Spielraum gibt.

Denn der Platz in der einzügigen Evangelischen Schule wird knapp. An der Serkowitzer Straße lernen derzeit 83 Grundschüler und 37 Kinder in fünften und sechsten Klassen. Jährlich kommen rund 20 neue ABC-Schützen hinzu. "Wir wachsen jedes Jahr", sagt Kathrin Janik, Leiterin in der Schule, die 2007 in den alten Kitabau einzog. "Und kommendes Schuljahr stoßen wir an unsere Grenzen." So begrüßt sie den anvisierten Umzug. Zu Befürchtungen, die zwei verschiedenen Schulkonzepte passten nicht zusammen, sagt sie: "Es gibt nichts, was man nicht regeln kann." Bei der Suche nach einem Ersatzbau kommt laut Schulamtsleiter Stefan Sári nur der Grundschulbau West infrage. Zudem seien dort die Schülerzahlen - jetzt sind es 157 - rückläufig. Laut Schulleiterin Margitta Schober wurden jedoch zuletzt 37 Kinder eingeschult und auch für kommendes Jahr rechnet man mit ähnlich vielen Anmeldungen.

Die Grundschule sei aber eigentlich schon aus dem Schulnetzplan gestrichen worden, so Sári. Mit der Idee, die Evangelische Schule mit in das Haus zu holen, sei dies abgewendet worden. Um am Standort West langfristig genug Plätze zu garantieren, könnte nicht nur der Betrieb an der noch zweizügigen Grundschule bald einzügig werden. Vielmehr ist angedacht, geburtenstarke Jahrgänge auf Einrichtungen in den Grundschulbezirken Brockwitz und Mitte zu verteilen. Möglich wäre dies, wenn man die drei Bezirke mit derzeit 516 Grundschülern zu einem Coswiger Bezirk zusammenlegt. Auch dazu sollen die Stadträte im November abstimmen. Der Zuschnitt obliege hierbei der Stadt, sagt Petra Nikolov von der Sächsischen Bildungsagentur. Genehmigen müsse man dies nicht. Sicherzustellen sei aber, dass die Schulräume dort die Erfüllung der Lehrplanvorgaben ermöglichen. Allerdings ist die Grundschule West der einzige noch nicht sanierte Schulbau der Stadt. Man wollte ihm längst schon eine Frischekur verpassen. So wurde 2008 Fördergeld dafür beantragt. Solange aber die Zukunft des Standorts West unsicher war, passierte nichts. Nun will die Stadt den Bau schrittweise sanieren lassen. Wie viel das kosten würde, mag man im Rathaus momentan nicht schätzen.

Am Sonnabend steht das angedachte Konzept aber auf dem Prüfstein. Dann reist eine Delegation mit 23 Vertretern aus den Schulen, Rathaus und Stadtrat ins thüringische Saalfeld. Dort gibt es bereits ein ähnliches Modell mit zwei unterschiedliche Schulen. Bei dem Erfahrungsaustausch könnten letzte Zweifel aus dem Weg geräumt werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.09.2012

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