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Es grüßt der Herbst: Radebeul wirbt am Ortseingang mit dem Winzerzug

Es grüßt der Herbst: Radebeul wirbt am Ortseingang mit dem Winzerzug

"Er hat nicht schlecht geguckt, als er es erfahren hat", sagt Hoflößnitz-Chef Jörg Hahn über Malte Helm. Der Lokomotivführer spielt seit der ersten Wiederaufnahme des Winzerzugs im Jahr 2011 den Herbst und ist in dieser Rolle seit der vergangenen Woche an sehr prominenter Stelle im Stadtbild vertreten.

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Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) und Hoflößnitz-Chef Jörg Hahn (v.l.) vor einem touristischen Ortseingangsschild, das für den ersten gesamtdeutschen Winzerzug in Radebeul wirbt.

Quelle: Martin Förster

Die touristischen Ortseingangsschilder, die in Radebeul jährlich einem anderen Thema gewidmet werden, zeigen 2015 sein Bild.

Der Grund: Der mit Helm befreundete Hahn will den sächsischen Winzerzug in diesem Jahr zum gesamtdeutschen Umzug der Weinbauern ausweiten. Den Anlass für das Mammutprojekt ist die Feier des ersten belegten Winzerzugs im Weinbaugebiet Sachsen vor 300 Jahren. Grund genug also für das Herbst-Bild, das an beiden Ortseingängen an der Meißner Straße, an der Waldstraße, an der Kötzschenbrodaer Straße und der Lößnitzgrundstraße zu sehen ist. Fünfmal Helm alias Herbst also. "Er hat tief durchgeatmet und war sichtlich beeindruckt", berichtet Hahn von den nächsten Reaktionen des neuen Radebeul-Gesichts.

Seit Oktober, also seit dem letzten Winzerzug, bereitet Hahn den gesamtdeutschen Winzerzug vor. Das städtische Weingut Hoflößnitz hat sich dafür eigens Verstärkung im Organisations-Team geholt. "Zu zweit lässt sich das einfach nicht stemmen", sagt Hahn über die neue Mitarbeiterin. Denn vieles wird beim Winzerzug über Eigeninitiative, helfende Hände, Spenden und Sponsoren gemacht. Das hilft Geld sparen, vergrößert aber den Organisationsaufwand. Und der ist allein schon der Größe wegen beachtlich. Hahn spricht von 1000 Mitwirkenden, 50 Bildern im Umzug und einer Gesamtlänge von drei bis 3,5 Kilometern. Zum Vergleich: bei den bisher von Hahn organisierten Winzerzügen, die einem historischen Vorbild aus dem Jahr 1840 nachempfunden sind, machten rund 450 Freiwillige mit.

Außer der Mitwirkung von Vertretern aus allen deutschen Weinbaugebieten, die schon zugesichert ist, ist bisher noch vieles in Verhandlung. Auch über die Strecke ist noch keine Entscheidung gefallen. Hahn wünscht sich dabei, dass das Staatsweingut Schloss Wackerbarth am 4. Oktober Ausgangspunkt des Umzugs ist. "Das wäre doch eine schöne Idee, zum 25. Jubiläum der Deutschen Einheit auch in Radebeul West und Ost zu vereinigen", sagt Hahn. Ob die Dresdner Verkehrsbetriebe, die eine empfindlich lange Sperrung der Meißner Straße hinnehmen müssten, das mitmachen, ist noch offen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.02.2015

Uwe Hofmann

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