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Erster Sächsischer Tanzpreis geht an die Landesbühnen

Erster Sächsischer Tanzpreis geht an die Landesbühnen

Auf Initiative der vormaligen sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Sabine von Schorlemer ist der „Sächsische Tanzpreis“ ins Leben gerufen worden.

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Carlos Matos

Quelle: Reißmann Martin

Er wird aller zwei Jahre vergeben, ist mit insgesamt 10 000 Euro dotiert und soll ein Signal setzen für die Tanzförderung im Freistaat. Die finanzielle Förderung hat die Sparkassen Versicherung Sachsen übernommen.

Am Mittwochabend wurde, umrahmt von künstlerischen Beiträgen des Leipziger Tanztheaters, der Tänzerin Katja Erfurth sowie des Ballettes der Oper Leipzig, der Preis unter Schirmherrschaft der jetzigen Kunstministerin Eva-Maria Stange im Lichthof des Leipziger Museums der Bildenden Künste vor zahlreich erschienenem Publikum erstmals verliehen: an die Tanzcompany der Landesbühnen Sachsen für den Abend „Brel“ ihres Künstlerischen Leiters und Chefchoreografen Carlos Matos.

Im Verlauf des vergangenen Jahres hatten 16 vorschlagsberechtigte Theater, die Leipziger euro-scene und die Palucca Hochschule für Tanz in Dresden elf Produktionen benannt. Gemäß dem Anliegen dieser Tanzförderung in Sachsen handelt es sich dabei sowohl um Tanzproduktionen der Opernhäuser und Theater als auch der freien Szene. Eine Jury unter Leitung von Sebastian Göschel vom Leipziger Lofft nominierte fünf der vorgeschlagenen Beiträge für den Preis: „Brel“ von den Landesbühnen Sachsen, „Mozart Requiem“ vom Ballett der Oper Leipzig, „Strtch“ von Hermann Heisig, „Tänze in Schwarzweiß“ von Katja Erfurth und „Tanzsuite“ vom Ballett der Semperoper Dresden.

Der Auszeichnung ist nach der Leipziger Tänzerin Ursula Cain benannt, die als Kind in Dresden von Mary Wigman unterrichtet wurde, bei Dore Hoyer ihre Ausbildung fortsetzte, bevor sie klassischen Tanz studierte und als Solistin im Ballett der Leipziger Oper tanzte. Nach einem Bühnenunfall unterrichtete sie Modernen Tanz an der Leipziger Fachschule für Tanz und Ballett, 1988 übernahm sie die Kinderklassen. 2005 startete sie im Alter von 78 Jahren eine zweite Tanzkarriere mit dem autobiografischen Tanztheater „Zeit – tanzen seit 1927“ von Heike Hennig. Das Projekt wurde unter dem Titel „Tanz mit der Zeit“ verfilmt. Im Alter von 84 Jahren starb Ursula Cain, drei Jahre zuvor begeisterte und berührte sie das Dresdner Publikum zur Gala der Tanzwoche im Schauspielhaus im Duett mit Horst Dittmann zum Adagio aus Mahlers vierter Sinfonie.

Die Dresdner Kritikerin und Journalistin Gabriele Gorgas, der Leipziger Tanzagent Dirk Elvert, der ebenfalls aus Leipzig kommende Publizist und Dramaturg Steffen Georgi und Boris Gruhl aus Dresden haben den Preisträger ausgewählt. Das Preisgeld wird zur Hälfte ausgezahlt, die andere Hälfte dient der Förderung eines Gastspieles im Freistaat.

DNN

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