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Erste motorradfreundliche Hotels in Sachsen bekommen Plaketten

Zertifikat Erste motorradfreundliche Hotels in Sachsen bekommen Plaketten

Im Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge gibt es Kurven und Berge – das wünschen sich Motorradfahrer. Jetzt gibt es auch zwei speziell auf sie vorbereitete Unterkünfte.

Zwei Hoteliers, beide bekamen das Siegel „Motorradfreundlicher Hotelbetrieb“.

Quelle: Christoph Springer

Freital/Bärenfels. Mehr als zwei Jahrzehnte lang war Sachsen ein weißer Fleck auf der ADAC-Karte der motorradfreundlichen Hotels. Das hat sich jetzt geändert. Seit Wochenbeginn hat der Freistaat zwei von dem Automobilclub und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) zertifizierte Motorradhotels. Das „Hotel Pesterwitzer Siegel“ und das „Naturhotel Gasthof Bärenfels“ haben die Plakette bekommen. Ein knappes Dutzend weitere Hotels haben sich um das Qualitätskennzeichen beworben. Voraussichtlich in sechs bis acht Wochen sie mit der Auszeichnung rechnen, so die Dehoga-Verantwortlichen. Vorausgesetzt, sie erfüllen die 27 Kriterien, die dafür in der Prüfungsliste stehen. Dazu gehören unter anderem sichere Motorradstellplätze, bestenfalls gleich eine große Garage, ein Trockenraum für die Kombis der Biker und Unterstützung bei kleinen Reparaturen. Ausflugstipps und ein Register mit wichtigen Adressen für die Zweiradkundschaft werden ebenfalls gewünscht.

Marko Siegel und Jan Kempe, die Chefs der Häuser in Pesterwitz und Bärenfels, erfüllen noch ein weiteres Kriterium, das von den Prüfern gern erwähnt wird: Sie sind selbst Motorradfahrer. Deshalb kennen sie die Bedürfnisse und Wünsche dieser besonderen Gäste bestens. „Wir wissen, wovon wir reden“, sagte Marko Siegel, nachdem er die Plakette in Empfang genommen hatte. Motorrad-Angebote offerieren die zwei Hoteliers schon lange, beide haben Pakete geschnürt, zu denen unter anderem selbst getestete Tourenvorschläge gehören.

„Das ist ein ständig wachsender Tourismuszweig“, attestierte Axel Hüpkes, Dehoga-Präsident in Sachsen den Motorradfahrern. Und diese Gäste seien nicht nur am klassischen Gasthof als Quartier interessiert, sondern auch an Fünf-Sterne-Herbergen. „Das kann noch nicht das Ende der Fahnenstange sein“, ist er sich mit Blick auf das gegenwärtige Interesse am Motorrad-Reiseland Sachsen mit Nikolaus Köhler-Totzki, dem ADAC-Vorsitzenden im Freistaat einig.

Bewirbt sich ein Hotel um die Motorrad-Plakette, kommen Vertreter der zwei Institutionen ins Haus und prüfen, ob alle Kriterien erfüllt werden. Das dauert etwa zwei Stunden und kostet die Hoteliers rund 300 Euro. Wird das Siegel erteilt, ist es drei Jahre lang gültig. Dann werden die Häuser unter anderem auf der Webseite des ADAC aufgeführt. Parallel dazu hat der Automobilclub jetzt eine erste Tourenkarte für Biker in Sachsen veröffentlicht. Die 188 Kilometer lange Route führt durch das Elbstandsteingebirge und das Osterzgebirge. Auch dort gibt es einen Hinweis zu den Herbergen.

Infos zu motorradfreundlichen Hotels und Touren stehen im Internet unter anderem unter www.adac.de (Reise und Freizeit).

Von Christoph Springer

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