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Erste Hürde für ein neues Gymnasium in Wilsdruff ist genommen

Erste Hürde für ein neues Gymnasium in Wilsdruff ist genommen

Auf dem Weg zum Bau eines Gymnasiums in Wilsdruff ist die erste wichtige Hürde genommen. Das Sächsische Kultusministerium hat den vom Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge fortgeschriebenen Schulnetzplan für den ehemaligen Weißeritzkreis genehmigt.

"Im Besonderen erging zur Standortfrage des Neubaus eines Gymnasiums in der Stadt Wilsdruff die Zustimmung durch das Ministerium", teilte Annette Hörichs, Sprecherin des Landratsamtes in Pirna, in schönstem Amtsdeutsch mit.

Nun ist die Stadt Wilsdruff am Zuge. Sie muss auf eine Einigung mit dem Landkreis Meißen hinwirken. Dort besteht große Sorge, dass durch ein dreizügiges Gymnasium nahe der Kreisgrenze Pennäler dem gymnasialen Standort in Nossen verloren gehen und dadurch dessen Fortbestand gefährdet wird. Bei einer Schließung drohen Rückzahlungen von Fördermitteln in Millionenhöhe.

Wilsdruffs Bürgermeister Ralf Rother (CDU) teilt die Ängste in Meißen und Nossen nicht: "Die Schülerströme werden so bleiben, wie sie sind." Jugendliche aus dem Nachbarkreis werden weiterhin in Nossen ihr Abitur machen. Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatte sein Stadtrat signalisiert, dass er finanziell einspringen wolle, falls Nossen doch sein Gymnasium verlieren und der Landkreis Meißen Fördermittel zurückzahlen sollte.

Den Kompromissvorschlag macht das Kultusministerium nun zu einer Bedingung im weiteren Verlauf des Verfahrens. "Diese Zustimmung zum Schulnetzplan wurde mit Hinweisen versehen. So wird im anschließenden Genehmigungsverfahren zur Einrichtung des Schulstandortes eine Nebenbestimmung zum Abschluss einer bilateralen Vereinbarung zwischen der Stadt Wilsdruff und dem Landkreis Meißen zur Risikoübernahme im Falle der möglichen Rückzahlung von Fördermitteln aufgenommen", informierte die Sprecherin des Landratsamtes.

Eigentlich hätte der rund 15 Millionen Euro teure Bau des neuen Gymnasiums schon längst begonnen werden müssen. Denn zu Beginn des Schuljahres 2015/16 war ursprünglich die Inbetriebnahme geplant. Aufgrund steigender Schülerzahlen platzt in einem Jahr das Weißeritzgymnasium in Freital nämlich aus allen Nähten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.08.2014

Silvio Kuhnert

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