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Ernte der ersten Trauben für Federweißer in Sachsen

Ernte der ersten Trauben für Federweißer in Sachsen

Mit der frühreifen Sorte Solaris beginnt das Staatsweingut Schloss Wackerbarth in Radebeul Anfang nächster Woche mit der Lese für den Jungwein Federweißer.

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Quelle: dpa

„Die Bestände sind gut über die lange Trockenheit gekommen“, sagte der Sprecher des Weingutes, Martin Junge, der Deutschen Presse-Agentur. Lediglich den Junganlagen habe die Hitze zu schaffen gemacht. Der Regen der vergangenen Tage habe dem Boden und den Reben gut getan.

Anfang der nächsten Woche werden die Trauben für rund 1000 Liter Federweißer gelesen. Die eigentliche Weinlese auf dem Staatsweingut beginnt aller Voraussicht nach Anfang bis Mitte September.

Die Nachfrage nach dem Federweißen steigt nach Einschätzung des Weinbauverbandes. „Ein Glas gehört für viele zum Beginn der Saison dazu“, sagte die stellvertretende Verbandsvorsitzende Annekatrin Rades. Zahlreiche Winzer würden deshalb zumindest einen kleinen Teil ihrer Reben für den Jungwein reservieren. Insgesamt wurde die frühreife Sorte Solaris im Vorjahr auf mehr als neun Hektar Fläche angebaut. Die Rebfläche in Sachsen umfasst rund 470 Hektar.

„Nun ist der Herbst entscheidend“, erklärte Rades. Die Winzer wünschten sich viel Sonne und trockenes Wetter, damit die Trauben ausreifen können und ihr Zuckergehalt steigt. Im vergangenen Jahr hatte Regen zur Lesezeit den Weinbauern die erhoffte Rekordernte verdorben, weil viele Trauben verfaulten und aufplatzten. „Bisher stehen die Chancen gut für eine ertragreiche Ernte, die brauchen wir dringend“, sagte Rades. Der Weinbauverband rechnet damit, dass die Hauptlese in der ersten oder zweiten Septemberwoche mit den Sorten Goldriesling und Müller-Thurgau beginnt.

Sachsens Winzer haben 2014 rund 20 900 Hektoliter Wein gekeltert und damit gut 5000 Hektoliter mehr als 2013. Dennoch war die Ernte insgesamt eher durchschnittlich ausgefallen. Die Erntemenge allein sagt aber noch nicht viel über die Qualität des späteren Weins aus.

dpa

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