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Erneut Bombenfund in der Dippoldiswalder Heide – Sprengung vor Ort nötig

Erneut Bombenfund in der Dippoldiswalder Heide – Sprengung vor Ort nötig

In der Dippoldiswalder Heide sind erneut Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden. Nachdem im November in dem Waldstück elf Fliegerbomben entschärft wurden, ist die Lage dieses Mal komplizierter: Eine Bombe muss definitiv vor Ort gesprengt werden.

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Beim ersten Einsatz wurden elf Bomben entschärft.

Quelle: dpa

Der Einsatz ist für Mittwoch zwischen 8 und 13 Uhr geplant.

„Die Bombe liegt sehr flach. Man stolpert buchstäblich über sie. Die damit einhergegangene stärkere Korrosion bedarf eines größeren Kraftaufwandes für die Lösung des Zünders. Das Risiko, dass dabei die Bombe explodiert ist zu groß. Daher werden wir sie sprengen“, kündigt Thomas Lange vom sächsischen Kampfmittelbeseitigungsdienst an.

Im April 1945 waren zwei US-amerikanische Bomber in dem Gebiet abgestürzt, ohne dass deren Ladung explodierte. Der erste Teil der Ladung war im Herbst gefunden worden. Die Sprengmeister Thomas Lange und Joachim Kniesche hatten innerhalb von sieben Stunden alle elf bis dahin gefundenen Sprengsätze entschärft.

Jetzt wurden drei weitere Bomben gefunden. Diese gehören offenbar noch zu den ersten Elf dazu. „Die Flugzeuge waren mit 14 Bomben bestückt. Wir waren bisher davon ausgegangen, dass die im November fehlenden drei Bomben beim Absturz detoniert waren. Mit dem neuen Fund müssen wir unsere damalige Einschätzung korrigieren“, so Thomas Lange.

Für die Dämmung der Sprengung nutzt die Polizei nach eigenen Angaben erstmals wassergefüllte Flexitanks, statt der bisher üblichen Papier- und Sanddämmung. Wie schon im November wird die Umgebung weiträumig abgesperrt. Unter der Telefonnummer (0351) 64 98 230 wird ab Montag ein Bürgertelefon geschaltet. Rund 50 Anwohner müssen evakuiert werden. Der Verkehr wird umgeleitet.

Straßensperrungen geplant

Am Mittwoch, den 19. März sind ab 08.30 Uhr folgende Straßenabschnitte gesperrt:

B170: zwischen Oberhäslich und Karsdorf

S193: zwischen der Heideweg (Karsdorf) bis zur B170 (Hafterteich)

K9011: zwischen Knoten S193/K9011 (Karsdorf) und Knoten K9011/K9012

Für den Schwerlastverkehr (ab 7,5 Tonnen) ist folgende Umleitungsstrecke ausgeschildert:

B170 Dresden-Dippoldiswalde und zurück:

Bundesstraße 170 Possendorf - Staatsstraße 36 nach Kreischa – Staatsstraße 183 – Lungkwitz – Reinhardsgrimma – Niederfrauendorf - Staatsstraße 190 – Reinholdshain – Dippoldiswalde – Bundesstraße 170

Für Fahrzeuge bis 7,5 t und den Öffentlichen Personen- und Nahverkehr gilt folgende Umleitung:

B170 Dresden-Dippoldiswalde und zurück:

Bundesstraße 170 hinter Karsdorf - Kreisstraße 9022 – Hermsdorf – Hirschbach - Kreisstraße 9023 – Reinholdshain - Kreisstraße 9012 Oberhäslich – Bundesstraße 170

S193 und K9011 Rabenau-Dippoldiswalde und zurück:

Staatsstraße 193 – Rabenau – Oelsa – Kreisstraße 9013 – Seifersdorf – Kreisstraße 9010 – Paulsdorf – Dippoldiswalde – Kreisstraße 9011 – Dippoldiswalde – Kreisstraße 9012 – Heidehof – Oberhäslich – Bundesstraße 170

sl

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