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Erleuchtung für den Bismarckturm in Radebeul: Ein Viertel der Kosten ist bereits gespendet

Erleuchtung für den Bismarckturm in Radebeul: Ein Viertel der Kosten ist bereits gespendet

Hoflößnitz, Spitzhaus und dazwischen ein „dunkler Fleck“: Mit diesen Worten bezeichnet Jens Baumann, CDU-Stadtrat und Vorsitzender des ortsansässigen Vereins für Denkmalpflege und Neues Bauen, den Bismarckturm.

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(Symbolbild)

Quelle: dpa

Nun aber stehen dem Turm mit dem vom Verein geplanten Ausbau helle Zeiten entgegen. Rund ein Viertel der für den geplanten Baueiner Treppe benötigten 200 000 Euro habe man inzwischen eingenommen,informierte Baumann.

Das Vorhaben gilt als eines der größten Bauprojektein der jüngeren Geschichte Radebeuls,das ausschließlich von Einwohnern und ihren Spenden finanziert werden soll. Ende Mai hatte der Stadtrat grünes Licht für das Vorhaben gegeben: Der Bismarckturm soll als Aussichtspunkt genutzt werden, eine Treppe im hohlen Innenraum des über den Weinbergen der Lößnitzstadt thronenden Denkmals muss dafür errichtet werden. Im Gegenzug verpflichtete sich die Verwaltung, die Umgebung des Bismarckturms zu gestalten, einen Buswendeplatz und neue Parkflächen anzulegen.

„Ein Denkmal kann man nur erhalten, wenn man es nutzt. Die Idee der Treppe hat sich deshalb verfestigt“, erklärt Baumann die Motivation. Seit April sammelt der Verein dafür Geld, wirbt mit Flyern für das Projekt. Demnächst soll auch ein Plakat direkt am Turm auf die Aktion aufmerksam machen. Mit Erfolg: Zahlreiche Unterstützer haben sich bereits gefunden. So bat Radebeuls Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos) anlässlich seines 50.Geburtstags am 18. Dezember um weitere Spenden und der Fremdenverkehrsverein hat eigens eine Wein-Edition herausgebracht, deren Verkauf ebenfalls der Baumaßnahme zugutekommen soll.

 „Damit bekommen wir natürlich wieder mehr Aufmerksamkeit für unser Vorhaben“, so der Vereinsvorsitzende. Drei Viertel der Summe allerdings fehlen noch. Weitere Spenden werden benötigt. Um Spendenwillige zu motivieren,hat sich der Verein deshalb einiges einfallen lassen. Für eine Gabe ab 3000 Euro zum Beispiel kann man Pate voneiner der 83 Stufen werden. „Die Stufe wird dann mit den Namen der Spender versehen. Dafür können sich auch mehrere Personen zusammen tun und die Spende auf zwei Jahre verteilen“,erklärt der Stadtrat.

Wer 500 Euro spendet, kann sich auf eine mit seinem Namen versehene Podestplatte freuen.Und auch Spenden ab 250 Euro werden besonders gewürdigt:  Die Namen der Geber sollen auf einer Tafel im Turm eingraviert werden. Ein Ausblick über das Radebeuler Elbtal und die Moritzburger Kleinkuppenlandschaft verspricht der fertige Bismarckturm. Außerdem soll ein virtuelles Museum zeigen, wie die Gegend vor 100 Jahren aussah, und Informationen zu Otto von Bismarck und der Stadtgeschichte präsentieren.

Spendenkonto für den Bismarckturm:  Kontonummer: 500 119 783, Bankleitzahl:850 550 00,  Empfänger: Bismarckturm.

Christin Grödel

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