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Epilepsiezentrum Kleinwachau bekommt für fünf Millionen neue Station

Fertigstellung im Dezember 2016 Epilepsiezentrum Kleinwachau bekommt für fünf Millionen neue Station

Lange Reden wurden gestern in der Baugrube für den Krankenhaus-Erweiterungsbau des Epilepsiezentrums in Kleinwachau nicht geschwungen. Fast schien es, als wollten Geschäftsführer Martin Wallmann und Chefarzt Dr. Thomas Mayer den im Frühjahr gestarteten Bau durch die Grundsteinlegung nicht länger aufhalten .

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Umfangreiche Vorbereitungsarbeiten waren notwendig, damit jetzt in der großen Baugrube richtig losgelegt werden kann. Über den Fortgang der Arbeiten kann man sich im Internet unter www.kleinwachau.de/baustelle überzeugen.
Foto: Bernd
Lichtenberger

Quelle: bernd lichtenberger

Radeberg. Lange Reden wurden gestern in der Baugrube für den Krankenhaus-Erweiterungsbau des Epilepsiezentrums in Kleinwachau nicht geschwungen. Fast schien es, als wollten Geschäftsführer Martin Wallmann und Chefarzt Dr. Thomas Mayer den im Frühjahr gestarteten Bau durch die Grundsteinlegung nicht länger aufhalten als unbedingt nötig. Denn schon im Dezember nächsten Jahres soll der 4,95 Millionen Euro teure Bau fertig sein.

Trotzdem nahmen sich beide Herren Zeit für eine ganz traditionelle Grundsteinlegung und erläuterten genau, mit welchen Zeitdokumenten die Schatulle gefüllt wurde, die sie dann im Fundament des künftigen Neubaus einbetonierten. Unter anderem gehörte dazu die aktuelle Ausgabe der DNN. Auch der Tag der Grundsteinlegung war nicht zufällig gewählt. Gestern war der Tag der Epilepsie, der seit fast 20 Jahren jeden 5. Oktober in Deutschland begangen wird. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: Epilepsie im Wandel der Zeit. Dieses Motto drückt sich auch in dem Neubau aus, denn mit ihm erhält das Kleinwachauer Krankenhaus eine Station, in der Patienten in einer ganz anderen Qualität behandelt werden können als bisher.

Der dreigeschossige Neubau, der von dem Dresdner Büro Arge Buruckerbarnikol+thoma Architekten nach den Wünschen der künftigen Nutzer konzipiert wurde und wegen seiner geschwungenen Architektur von den Kleinwachauer Mitarbeitern längst den Spitznamen Fischbüchse hat, soll es möglich machen, Patienten medizinisch zu versorgen, denen man bisher aus Mangel an räumlichen Möglichkeiten absagen musste.

Künftig werden die drei Etagen mit einer nutzbaren Fläche von 1600 Quadratmetern genug Raum für Behandlung, Ergotherapie, Seelsorge und eine Allgemeinarzt-Praxis bieten. Kernpunkt des Baus aber wird eine Station mit zwölf Betten in zehn Zimmern. In ihr sollen Menschen mit teilweise schweren, komplexen Behinderungen und Epilepsie behandelt werden, Menschen, die in anderen Krankenhäusern nur schwer eine Aufnahme finden.

In Kleinwachau, das zum Radeberger Ortsteil Liegau-Augustusbad gehört, werden seit 125 Jahren Menschen mit Epilepsie betreut. Das dazugehörige Fachkrankenhaus für Neurologie mit derzeit 50 Betten gibt es erst seit 27 Jahren. Eingeweiht wurde es 1970 als modernes Wohnheim für Menschen mit Epilepsie, zum Krankenhaus umfunktioniert 1994. Einen ersten Anbau erhielt es vor zehn Jahren mit der "Banane", der sogenannten Monitoring-Station.

von Bernd Lichtenberger

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