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Energie frisst Millionen im Stadtsäckel von Pirna auf

Energie frisst Millionen im Stadtsäckel von Pirna auf

Die Stadt Pirna konnte beim Energieverbrauch sparen. In den öffentlichen Gebäuden floss sowohl weniger Wasser, weniger Strom als auch Wärme durch Rohre und Kabel.

Pirna. Von Silvio kuhnert

Das geht aus dem aktuellen Energiebericht hervor. In ihm sind die Daten von 2006 bis 2011 erfasst. Das Ergebnis heißt aber weiter sparen, da Abgaben für Strom und Wärmeversorgung steigen.

Für den Energiebericht wurden Wasseruhren, Strom- und Wärmezähler von rund 40 kommunalen Einrichtungen ausgewertet. Unter den Immobilien sind unter anderem Feuerwehrgebäude, die städtischen Dienstgebäude, die Schulen mit Turnhallen sowie Vereins-, Kultur- und Jugendeinrichtungen. Beim Wärmeverbrauch ist ein deutlicher Rückgang zu erkennen. Im Vergleich zu 2010 wurden im vorigen Jahr 2332 Megawattstunden (MWh) weniger verheizt. Der Gesamtverbrauch lag bei etwa 9700 MWh. Den Grund für die Einsparung sieht die Verwaltung in einem milderen Winter. Beim Wasser wurde mit 15 938 Kubikmetern der geringste Verbrauch in den zurückliegenden sechs Jahren gemessen.

Auch der Stromverbrauch in den städtischen Gebäuden fiel geringer aus. Fast 1700 MWh fraßen die Elektrogeräte der Stadt noch 2010. Rund 3,5 Prozent bzw. 61 000 Kilowattstunden waren es 2011 weniger. Bei der Straßenbeleuchtung ergibt sich ein differenzierteres Bild. Um auf Straßen, Plätzen und Gassen Licht ins Dunkle zu bringen, verbrauchten die Laternen im Jahr 2006 rund 1,6 Millionen Kilowattstunden. Seit damals ist der Stromverbrauch stetig gestiegen. Die Veränderung zum Basisjahr des Energieberichts betrug 2011 ein Plus um zehn Prozent, allerdings im Vergleich zum Vorjahr eine Verringerung von zwei Prozent.

Der geringere Verbrauch schlägt sich jedoch nicht in den Stromkosten nieder. Für die öffentlichen Gebäude sind die Ausgaben für Elektroenergie um rund 10 000 Euro gestiegen, "was auf den Abschluss des Ökostromtarifes im Juli 2011 zurückzuführen sein dürfte"; heißt es im Energiebericht. Für den Betrieb seiner Einrichtungen gab die Stadt Pirna im Jahr 2011 reichlich 3,14 Millionen Euro aus. Von diesem Betrag gingen 39 Prozent bzw. 1,24 Millionen Euro für die Energieversorgung drauf. Die Ausgaben für die Straßenbeleuchtung kratzen an einer Million Euro.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.12.2012

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