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Emaillebilder von Günter Gläser in der Stadtbibliothek

Radebeul Emaillebilder von Günter Gläser in der Stadtbibliothek

Er vergleicht auf seine ganz spezifisch-bildhafte Art die „Jugend von gestern“ mit der „Jugend von heute“: Die gestrige Jugend präsentiert sich mit Gehrock und Zylinder, die von heute mit strubbeligem Haarschnitt und knallig buntem Outfit. An anderer Stelle widmet sich Günter Gläser der Musik in Einheit mit der Tanzkunst.

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Radebeul. Er vergleicht auf seine ganz spezifisch-bildhafte Art die „Jugend von gestern“ mit der „Jugend von heute“: Die gestrige Jugend präsentiert sich mit Gehrock und Zylinder, die von heute mit strubbeligem Haarschnitt und knallig buntem Outfit. An anderer Stelle widmet sich Günter Gläser der Musik in Einheit mit der Tanzkunst. In diesen Bildern werden seine malerischen Vorbilder lebendig: ein Vincent van Gogh beispielsweise, ein Edgar Degas oder auch ein Salvador Dali.

Der in Dresden geborene und in Radebeul lebende Günter Gläser ist mittlerweile im 81. Jahr seines Lebens angekommen. Ein Alter, in dem sich andere längst zur Ruhe gesetzt haben. Er jedoch freut sich über die Zeit, die er heute in Hülle und Fülle hat, um seine Kunst auszuüben. Seine Kunst! Das sind Emaillebilder in wunderbar leuchtenden Farben. Sie sind vergleichbar mit der kräftigen Ölmalerei, wirken jedoch weit intensiver auf einen aufmerksamen Betrachter.

Maler Rudolf Sitte, der Bruder des ungleich bekannteren Willi Sitte, hatte Günter Gläser angeregt, sich besonders mit Emaillebildern zu beschäftigen. Beide verband am Ende eine Freundschaft und Rudolf Sitte wurde nie müde, Günter Gläser zu eigenen Entwürfen für Emaillebilder zu ermutigen. So entwickelte sich gerade diese so besondere Kunst für Günter Gläser zur Herausforderung. Eine Konkurrenz existiert kaum, denn Emaillebilder sind keine Schnellschüsse, sondern das Ergebnis sehr langer und sehr gründlicher Arbeit.

Wer mit dieser Spezies der Bildenden Kunst bisher noch nie in Berührung gekommen ist, der sollte nicht versäumen, nach dem 6. August 2016 den Ausstellungsraum in der Stadtbibliothek im Kulturbahnhof Radebeul-Ost an der Sidonienstraße zu besuchen. Denn dort begegnet er einer repräsentativen Auswahl der Emaillebilder Günter Gläsers. Bis zum 28. Oktober 2016 kann diese Ausstellung besucht werden. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Von W. Zimmermann

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