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Elfter ?Markt der Kulturen? in Pirna: Ein Fest der Sinne und der Vielfalt

Elfter ?Markt der Kulturen? in Pirna: Ein Fest der Sinne und der Vielfalt

Die Sächsische Schweiz ist bunt. Das bewies einmal mehr der "Markt der Kulturen". Zum elften Mal fand das Fest für Vielfalt, Toleranz und Respekt am Sonnabend im Herzen der Elbestadt statt.

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Birgit Ebert zeigte der siebenjährigen Jasmin Holzspielzeug aus der AWO Jugendwerkstatt, die seit Jahren am "Markt der Kulturen" beteiligt ist.

Quelle: Silvio Kuhnert

"Es war der bislang tollste ,Markt der Kulturen'", lautet das Resümee von Sebastian Reißig, Geschäftsführer der Aktion Zivilcourage. Sein Verein und die Stadt Pirna freuten sich über zahlreiche Besucher. Bis zu 10000 Gäste schnupperten internationales Flair auf Pirnas Marktplatz.

Ob westafrikanische Küche, orientalischer Mokka oder bulgarischer Wein - die Gäste konnten andere Länder kulinarisch entdecken - aber nicht nur. Ein 14-stündiges Bühnenprogramm sorgte für Unterhaltung. Vereine und Initiativen informierten über ihre Arbeit. "Für uns ist es eine Ehrensache, dabei zu sein", sagte Birgit Ebert von der AWO Jugendwerkstatt Elbe/Labe Heidenau. Seit zehn Jahren bereichern arbeitslose und sozial benachteiligte Jugendliche das abwechslungsreiche Markttreiben. Sie fertigen Spielzeug aus Holz nicht nur für den Verkaufsstand, sondern beispielsweise auch für Kindergärten und Kinderheime. "Wir sind ein transnationales Projekt und setzen uns für das Zusammenwachsen von Europa ein", so Ebert weiter.

Diesem Ziel fühlen sich die rund 600 Beteiligten und 30 ehrenamtlichen Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf des Festes sorgten, verpflichtet. Für die Verbreitung des demokratischen Gedankens verlieh der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates der Elbestadt die Ehrenfahne, die zweite Stufe des Europapreises. Auf dem "Markt der Kulturen" wurde der Preis feierlich übergeben. Was einst als Antwort auf den braunen Spuk und die rechtsextremistischen Umtriebe in Pirna und der Sächsischen Schweiz begann, hat sich längst zu einer festen Institution im Veranstaltungskalender der Region und zu einem Familienfest entwickelt.

An über 80 Ständen konnten sich die Besucher über andere Länder, Entwicklungshilfe-, Demokratie- und Antirassismusprojekte sowie Zivilcourage informieren und bei Spiel- und Bastelangeboten mitmachen. Während sie früher eher neugierig schauten, kamen sie dieses Mal vielmehr ins Gespräch mit Vereinen und Initiativen. "Es ist ganz toll, wie viele Menschen kommen, wie offen sie auf uns zugehen. Es macht richtig Spaß", schwärmte Salome Saremi-Strogusch über ihren ersten "Markt der Kulturen". Die sympathische junge Frau hatte wohl mit Sabrina Lehmann den längsten Anreiseweg. Beide engagieren sich im Verein "Fabian Salers Erbe" für Toleranz und Zivilcourage in Bensheim und der Region zwischen Darmstadt und Heidelberg und stellten ihren Verein und dessen Engagement in Pirna vor. Von der Elbestadt und dem Flair waren sie hellauf begeistert.

Tagsüber meinte es Petrus mit den Marktbesuchern gut. Zu den Abendkonzerten regnete es allerdings, was nicht alle abschreckte. Bis Mitternacht trotzten Pirnaer und ihre Gäste dem Nass und feierten zu Reggae, Ska, Rock, Hiphop und Weltmusik.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.05.2013

Silvio Kuhnert

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