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Electras Abschied von Konzertbühnen

Electras Abschied von Konzertbühnen

Es wirkt wie ein letzter Blick von Bernd Aust gen Publikum - und kann genau so interpretiert werden. Denn Austs Band Electra hat nach 46 Jahren am Sonnabend ihr letztes Konzert gegeben.

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Bernd Aust blickt noch einmal auf die rund 600 Fans in Obervogelgesang, aber auch gelassen in die Zeit nach Electra.

Quelle: Daniel Förster

Die Dresdner spielten vor mehr als 300 Fans in einem Festzelt an der Elbe im Pirnaer Ortsteil Obervogelgesang.

Damit gehen Electra ("Sixtinische Madonna ") anders als andere in DDR-Tagen gegründete und berühmt gewordene Bands tatsächlich in Rockerrente. Das hatte Aust bereits im Vorfeld angekündigt. In Obervogelgesang gingen die Musiker nach mehr als drei Stunden Rock endgültig von der Bühne. Pirna war die letzte Station auf ihrer Abschiedstour.

Der Flötist und Saxophonist Aust (70) hatte 1969 - damals war er 24 Jahre alt - gemeinsam mit vier Studenten der Musikhochschule "Carl Maria von Weber" die Electra-Combo gegründet. Zum musikalischen Vermächtnis von Electra, bekannt für elektronisch unterstützte Adaptionen klassischer Musik, aber auch für Progressive Rock mit ausdrucksstarkem Gesang und langen Instrumentalsoli, gehören Songs wie das Frühwerk "Tritt ein in den Dom" (1972) und "Nie zuvor" (1984). Legendär sind auch ihre Bach-, Mozart- oder Borodin- Adaptionen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.09.2015

D. Förster

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