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Elblandkliniken richten neues Darmzentrum ein

Elblandkliniken richten neues Darmzentrum ein

Mediziner der Elblandkliniken in Radebeul und Meißen arbeiten in Sachen Darmkrebs enger zusammen. Sie haben Ende September ein neues Darmzentrum gegründet. Sinn und Zweck des Zentrums ist es, Diagnose und Therapie für Patienten mit Dick- und Enddarmkrebs zu verbessern.

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Quelle: dpa

Radebeul/Meissen. Mediziner der Elblandkliniken in Radebeul und Meißen arbeiten in Sachen Darmkrebs enger zusammen. Sie haben Ende September ein neues Darmzentrum gegründet. Sinn und Zweck des Zentrums ist es, Diagnose und Therapie für Patienten mit Dick- und Enddarmkrebs zu verbessern. „Wir haben zunächst ein Tumorboard eingeführt,  das bedeutet, dass sich alle beteiligten Ärzte – Strahlentherapeut, Onkologe, Internist, Radiologe und Pathologe – an einen Tisch setzen und den Zustand und die Behandlungsmöglichkeiten des Patenten besprechen“, erklärt Dr. Philipp von Breitenbuch, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Radebeuler Elblandklinikum. Der 44-jährige Chirurg war 13 Jahre lang Oberarzt an der Uni-Klinik in Regensburg, arbeitet seit 2013 am Radebeuler Elblandklinikum und gilt als  Koryphäe auf dem Gebiet der Darmkrebs-Operationen.
Wissen muss man, dass der Darmkrebs eine häufige Krebsart ist, die im Alter deutlich zunimmt. Bei Männern steht der Krebs im Dickdarm- und Enddarmbereich nach dem Prostata-Krebs an zweiter Stelle, bei Frauen nach dem Brustkrebs ebenfalls. „Wir nehmen 80 bis 100 Dickdarmeingriffe pro Jahr in den beiden Kliniken in Radebeul und Meißen vor“, berichtet Dr. von Breitenbuch. Die Zahl der Fälle habe in den vergangenen Jahren zugenommen.
Patienten mit Darmkrebs würden zeitnah behandelt, betont der Mediziner. Sie könnten mit einer Aufnahme binnen einer, spätestens zwei Wochen rechnen. Das neue Darmzentrum bekommt auch mehr Personal: „Ich möchte gern Ernährungsberater und auch Psychologen speziell für Krebspatienten fest am Haus haben“, sagt Dr. von Breitenbuch. Das würde momentan vorbereitet. Bereits in der vergangenen Woche waren zwei neue Operationssäle im Radebeuler Elblandklinikum eingeweiht worden, um mehr Patienten operieren zu können (DNN berichteten).
„Je früher man den Krebs erkennt, desto besser sind die Heilungschancen“, betont der Arzt. Deshalb sind im Darmzentrum Veranstaltungen zu Vorsorgemöglichkeiten wie zum Beispiel Dickdarmspiegelungen geplant. Achtungszeichen seien Blut im Stuhl verbunden mit Gewichtsverlust und Abgeschlagenheit, erklärt Dr. von Breitenbuch.

Katrin Richter

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