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Elblandkliniken müssen Eröffnungen in und um Meißen wegen Problemen verschieben

Elblandkliniken müssen Eröffnungen in und um Meißen wegen Problemen verschieben

Die Elblandkliniken müssen sowohl den Eröffnungstermin für den umgebauten Meißner Domherrenhof, als auch den des neuen Rehabilitationszentrums in Großenhain verschieben.

Das sagte gestern Sprecherin Daniela Bollmann auf DNN-Anfrage. Der Domherrenhof in der Nachbarschaft des Landesgymnasiums St. Afra sollte ursprünglich in zwei Wochen offiziell eingeweiht werden. Dort entstand seit dem Sommer ein schmucker Tagungsort mit Restaurant und acht Gästezimmern. Das für rund 500 000 Euro vom Landkreis Meißen gekaufte und sanierte Anwesen ist zudem neuer Standort für die Akademie der Elblandkliniken. Dort werden Aus- und Fortbildungsseminare der Elblandkliniken-Stiftung angeboten.

Das alles sei zwar wie geplant möglich, doch offizielle Einweihung und Tag der offenen Tür mussten nun verschoben werden, weil sich eine Granitsteintreppe im Außenbereich des rund 800 Jahre alten Hofs als undicht erwiesen habe. In Absprache mit dem Denkmalschutz soll diese Vorrichtung mit einer Treppe aus Sandstein ersetzt werden. Doch das Vorhaben zieht sich wegen unerwarteter Wartezeiten bei der Lieferung hin. Die Eröffnung soll nun am 7. Dezember stattfinden, am 16. Dezember stehe der Domherrenhof allen Besuchern offen.

Im Dezember sollen außerdem auch die ersten Patienten in der neuen Reha-Klinik in Großenhain behandelt werden. Die Einrichtung mit 125 Betten wird aber anders als vorgesehen erst Anfang Februar offiziell eröffnet, mehr als zwei Monate nach dem geplanten Termin. "Es gab zwei Wasserschäden", erklärt Bollmann. Im Bereich unter dem Dach und in der Dialysestation seien die Schäden aufgetreten.

Diese seien zwar schon behoben, jedoch sei der Zeitplan für den Abschluss der Bauarbeiten durcheinander gekommen. Daher entschieden sich die Kliniken für die Verschiebung der Eröffnungsfeier. Zusätzliche Kosten für die Baustellen in Domherrenhof und Reha-Zentrum gebe es allerdings nicht. Laut der Sprecherin würden die Kosten für die neue Treppe am Domherrenhof noch im vorab kalkulierten Rahmen liegen. Und für den Schaden in Großenhain zahle die Versicherung. Die Elblandkliniken investieren rund 120 Millionen Euro für Neu- und Ausbaumaßnahmen an ihren vier Standorten in Riesa, Großenhain, Meißen und Radebeul. In der Lößnitzstadt werden bis 2014 insgesamt 17,4 Millionen Euro verbaut. Die Radiologie wird unter anderem ins Erdgeschoss verlegt, also näher an die Notaufnahme heran, womit die Wege kürzer würden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.10.2012

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