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Elbflorenz zittert sich zu einem Punkt - Rödertal gewinnt - rote Laterne für Pirna

Elbflorenz zittert sich zu einem Punkt - Rödertal gewinnt - rote Laterne für Pirna

Seit Karsten Moos das Zepter bei den Zweitliga-Handballerinnen des HC Rödertal übernommen hat, starten die Bienen durch. Am Wochenende überraschten sie auch den Tabellendritten, die Neckarsulmer Sportunion.

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Dicke Backen beim Zielen: Lars Bastian auf dem Weg zu einem Treffer für den HC Elbflorenz.

Quelle: M. Rietschel

Mit einer starken Leistung setzten sie sich im Schwabenland mit 33:24 (21:12) durch und feierten den sechsten Saisonsieg. Damit kann Karsten Moos seit seinem Amtsantritt auf die Bilanz von 7:1 Punkten verweisen. Mittlerweile ist der HCR auf den neunten Platz geklettert.

In Neckarsulm legten die Rödertalbienen einen beeindruckenden Start hin. Nach acht Minuten führten sie mit 8:0 und sie behaupteten diesen Vorsprung bis zur Pause. Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeberinnen nichts zu lachen, denn die Bienen surrten auf 30:16 (47.) davon. Grundlage war eine sichere Defensive, die Ausgangspunkt schneller Konter war. Dabei war erneut auf beide Torfrauen Karolina Hubald und Ann Rammer Verlass. In der Schlussphase schalteten die Gäste einen Gang herunter und ließen die Neckarsulmer etwas näher herankommen.

"Kompliment an mein Team, das unser Konzept von der ersten Minute an hervorragend umgesetzt hat", lobte Karsten Moos. Und Manager Thomas Klein fügte an: "Das war eine sehr konzentrierte und engagierte Leistung. Nach den erfolgreichen letzten Wochen haben wir jede Menge Selbstvertrauen getankt. Diesmal konnten wir auch spielerisch absolut überzeugen."

Rödertal-Tore: Alesiunaite 8, Markeviciute 7, Preis 6, Rösike 5, Skoczynska 5/2, Neustadt, Jäger je 1. ah

Die Männer des HC Elbflorenz haben in dieser Saison in der 3. Liga schon 15 Siege gefeiert und nur drei Niederlagen kassiert. An diesem Wochenende gab es das erste Remis. Das Team von Trainer Peter Pysall trennte sich vom Tabellenvierten TSV Burgdorf II 23:23 (12:10). Die Zuschauer in der Energie-Verbund-Arena erlebten dabei ein Wechselbad der Gefühle. Nach einer zähen Anfangsphase (1:3) kamen die Gastgeber Mitte der ersten Halbzeit besser in die Partie und führten zur Pause mit drei Toren. Nach dem Seitenwechsel bauten die Männer um den glänzend aufgelegten Torhüter Timo Meinl weiter aus. In der 40. Minute lag Elbflorenz mit 19:12 in Front. Aber dann folgten zwölf Minuten ohne Dresdner Treffer, wobei auch zwei Siebenmeter vergeben wurden. So konnte die Bundesliga-Reserve aus Hannover-Burgdorf herankommen und in der 52. Minute den 19:19-Ausgleich markieren. In der heiß umkämpften Schlussphase hatten die Gäste zweimal mit einem Tor die Nase vorn, doch Alexander Matschos gelang jeweils der Ausgleich. Damit rettete er seinem Team zumindest einen Punkt. "Unsere Probleme lagen diesmal eindeutig im Angriff. Außer Alexander Matschos fehlte bei allen anderen die Effektivität. So hätten wir auch beim klaren Vorsprung deutlich abgeklärter agieren müssen", lautete die Einschätzung von Peter Pysall.

Elbflorenz-Tore: Matschos 8, Rudow, Blasczyk, je 3, Hartmann, Göde, de Santis, Gaida je 2, Bastian 1.

Für Lok Pirna wird die Luft immer dünner. Das Team von Trainer Petr Hazl konnte auch beim HSV Hannover den Bock nicht umstoßen, verlor mit 28:34 (14:16). Mit der 15. Niederlage übernahmen die Elbestädter wieder die Rote Laterne. Die Chancen, den Klassenerhalt in der 3. Liga zu schaffen, werden immer geringer. Dabei hatten die Gäste in Hannover sogar mit 24:21 (44.) geführt, doch durch viele technische Fehler der Lok-Männer war der Vorsprung schnell wieder weg. "Die Abwehr stand schlecht. Aber man hat den Eindruck, dass auch ein wenig der Glaube fehlt, eine solche Führung zu halten. Wir haben es dem Gegner wieder viel zu leicht gemacht", ärgerte sich Lok-Manager Uwe Heller, "Jetzt wird es von Spiel zu Spiel schwerer. Wir gaben aber nicht auf."

Lok-Tore: Havlat 6, Kovanovic 6/1, Danowski 4, Brecko 3, Boucek 3/1, Möbius, Große, Schneider je 2.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.02.2015

A. Hofmann

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