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Elberadweg nach Niedervogelgesang wird nicht erhöht

Elberadweg nach Niedervogelgesang wird nicht erhöht

Auf dem Elberadweg in Pirna müssen sich Radfahrer auf Behinderungen einstellen. "Die Stadt Pirna plant im Zuge der Hochwasserschadensbeseitigung die Instandsetzung des während des Junihochwassers 2013 vollständig überfluteten Weges", kündigt Bauamtsleiter Uwe Schädlich an.

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Ab dem Elbschlösschen soll in diesem Jahr der Elberadweg erneuert werden. Dessen Fahrbahn hat unter dem Juni-Hochwasser 2013 gelitten.

Quelle: Silvio Kuhnert

Konkret wird in drei Abschnitten ab dem Elbschlösschen bis nach Wehlen auf der linken Elbseite in diesem und kommenden Jahr gebaut.

"Nach dem Rückgang des Hochwassers wurden erhebliche Schäden am Oberbau des Rad- und Gehweges und der Fahrbahnflächen sichtbar, die eine verkehrssichere und langfristige Nutzung ausschließen", führt Uwe Schädlich als Grund für die Bauvorhaben an. So kam es im Juni 2013 zu umfangreichen Ausspülungen von Pflastersteinen und Bodenplatten. Auf den Asphaltflächen haben sich Risse gebildet. Zudem wurden die Schaltkästen für die Straßenbeleuchtung durch die braune Brühe der Elbe arg gebeutelt. Eine Erneuerung der Beleuchtungsanlage sei nötig, so Schädlich.

Einer Anhebung der Fahrbahn muss Schädlich allerdings eine Absage erteilen. Die Stadtratsfraktion Pirnaer Bürgerinitiativen hatte beantragt, dass im Zuge der Hochwassersanierung das Straßenniveau am Elberadweg vor Niedervogelgesang so weit angehoben wird, dass bei einem Pegel Schöna von fünf Metern künftig Fahrzeuge noch fahren können. Ab der Bahnunterführung "Am Wasserwerk" wird der Elberadweg auch von Autofahrern von und nach Niedervogelgesang genutzt. Jedoch sobald die Elbe etwas mehr Wasser führt, sind vor allem immer zwei Bereiche als erstes überflutet. "Markant sind dabei ein Abschnitt von zirka 150 bis 200 Meter unmittelbar vor der Bebauung von Niedervogelgesang und der Kurvenbereich unmittelbar hinter der Bahnunterführung an der Waldstraße", so Schädlich.

In der Kurve sind zwar Schäden aufgetreten, die nun beseitigt werden sollen. Eine Anhebung der Fahrbahn wird allerdings von der Unteren Wasserbehörde nicht genehmigt. Grund: der Durchfluss für die Elbe würde eingeengt, wodurch bei einem Hochwasser der Pegel höher ansteigen würde. Im anderen Abschnitt sind wegen Mangel an Schäden keine Bauarbeiten notwendig. Sie müsste die Stadt zum einen ohne Fluthilfegelder finanzieren. Zum anderen besteht laut Schädlich auch hier das Problem, dass ein Anheben der Fahrbahn zu einer Verminderung des Flussquerschnittes führen würde.

So bleibt es nur bei der Erneuerung der Fahrbahn. Der erste Bauabschnitt beginnt am Elbschlösschen und führt bis zum Fanclub "Dicke Nüsse". Gebaut werden soll im Frühjahr. Der zweite Abschnitt ist rund 1,8 Kilometer lang und reicht ab Gasthof Obervogelgesang elbaufwärts bis zur Stadtgrenze nach Wehlen. Der dritte Abschnitt liegt genau zwischen den beiden und ist im kommenden Jahr an der Reihe. Die Baukosten betragen über 700000 Euro. Reichlich 640000 Euro kommen als Fördermittel aus dem Fluthilfetopf.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.02.2015

Silvio Kuhnert

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