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Elberadweg bleibt auch 2017 im Pirnaer Stadtgebiet eine Baustelle

Wiederaufbau nach der Flut 2013 Elberadweg bleibt auch 2017 im Pirnaer Stadtgebiet eine Baustelle

Derzeit können Pedalritter nicht auf dem Elberadweg durch den Pirnaer Ortsteil Obervogelgesang radeln. Denn die linkelbische Route entlang des Flusses ist wegen Bauarbeiten gesperrt. Auch im kommenden Jahr müssen sich Radler auf Behinderungen einstellen. Denn dann stehen weitere Hochwassersanierungen auf dem Radweg an.

Die bei der Flut 2013 beschädigte Brücke über die Gottleuba-Mündung wird im nächsten Jahr durch einen Neubau ersetzt.

Quelle: SIlvio Kuhnert

Pirna. Radfahrer müssen sich im Zuge der Beseitigung der Hochwasserschäden aus 2013 auf weitere Behinderungen auf dem Elberadweg im Pirnaer Stadtgebiet einstellen. Zurzeit erfolgen linkselbisch Bauarbeiten im Ortsteil Obervogelgesang bis zum Ortsausgang. Sie haben eine komplette Sperrung des Weges bis Juli 2016 zur Folge. Für kommendes Jahr steht der Neubau der Brücke über die Gottleuba-Mündung auf der Agenda. Der Bauausschuss hat auf seiner jüngsten Sitzung den Baubeschluss gefasst. Am gestrigen Mittwoch traf die Zusage der erforderlichen Finanzmittel zur Realisierung des Vorhabens im Pirnaer Rathaus ein.

Wie das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) informierte, hat die Stadt drei Förderbescheide im Umfang von rund 3,87 Millionen Euro aus dem Wiederaufbautopf von Bund und Land erhalten. Davon sind rund 1,2 Millionen Euro für eine neue Rad- und Fußgängerbrücke an der Mündung der Gottleuba in die Elbe bestimmt. Bei der Juniflut 2013 wurde das bestehende Bauwerk komplett überschwemmt. Zudem setzte angeschwemmtes Treibgut dem Objekt zu. So kam es am Stahlbeton des Überbaus, also der Geh- und Fahrbahn zu Nässeschäden, Auswaschungen und Rissen. Betonstücke platzten ab. Somit begann die Stahlbewehrung zu rosten. Ähnliche Schäden sind an den Widerlagern und Pfeilern zu finden. Dort kam es ebenfalls zu Abplatzungen und Verwitterungen. Auch ausgespülte Fugen und Strudellöcher, sogenannte Auskolkungen, sind vorhanden.

Beim Neubau handelt es sich um eine Dreifeld-Balkenbrücke mit einem Spannbetonüberbau. „Die Widerlager und Stützen werden tief gegründet“, berichtete das Lasuv. Um bei einem erneuten Hochwasser den Elbefluten weniger Angriffspunkte zu bieten, wird die Anzahl der Stützen um eine reduziert. Die genaue Bauzeit steht noch nicht fest. Der Generalterminplan zur Hochwasserschadensbeseitigung der Stadt sieht eine Realisierung zwischen April 2017 und März 2018 vor.

Der fast hundertprozentige Zuschuss für den Ersatzneubau der Brücke ist nicht der einzige, der die internationale Radroute betrifft. „Für die Instandsetzung des Elberadweges linkselbisch einschließlich Bankette stehen der Großen Kreisstadt Pirna rund 970000 Euro Fördermittel zur Verfügung“, heißt es in der Mitteilung des Lasuv. Mit dieser Summe sollen weitere Schäden bis zur Stadtgrenze zu Wehlen beseitigt werden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Herbst 2017 abgeschlossen sein.

Der dritte Fördermittelbescheid ist für die Sanierung der Stützmauer entlang der Staatsstraße 174 im Ortsteil Neundorf bestimmt. Das Mauerbauwerk stützt die Straße zur tieferliegenden Gottleuba ab. Durch wildabfließendes Wasser wurde es nach den heftigen Regenfällen Ende Mai sowie im Juni 2013 massiv beschädigt. Die Mauer wurde unterspült, was zu Verschiebungen und Verwerfungen der Steine führte. Des Weiteren soll im Zuge der Mauersanierung auch die Brücke „Protzenmühle“ erneuert werden.

Die Bauarbeiten werden nicht ohne Behinderungen auf der Staatsstraße über die Bühne gehen können. Denn im Bereich der Baugrube ist im Anschluss ein grundhafter Ausbau erforderlich. Auf rund 300 Meter wird entlang der Stützmauer eine neue Fahrbahn gebaut. Die Arbeiten sowohl an Mauerwerk, Brücke und Straße sollen laut Fördermittelantrag bis Frühjahr 2018 abgeschlossen sein, teilte das Lasuv mit.

Von Silvio Kuhnert

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