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Elbe steigt weiter: Hochwasserlage in Sachsen weiter kritisch

Elbe steigt weiter: Hochwasserlage in Sachsen weiter kritisch

Immer mehr Menschen an der Elbe in Sachsen müssen sich vor dem Hochwasser in Sicherheit bringen. Angesichts der steigenden Wasserstände bereiteten die Einsatzkräfte am Mittwochmorgen weitere Evakuierungen vor.

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Sebastian Knabe ist in Meißen für die DLRG beim Hochwasser im Einsatz.

Quelle: dpa

Der Fluss werde weiter anschwellen, sagte ein Sprecher des Landeshochwasserzentrums. Der Höhepunkt des Hochwassers werde für Donnerstag erwartet.

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge werden weitere Evakuierungen vorbereitet. Am Pegel in Schöna nahe der Grenze zu Tschechien wurde in der Nacht zum Mittwoch die Zehn-Meter-Marke überschritten. Rund 11.000 Menschen seien bislang in Sicherheit gebracht worden, sagte eine Sprecherin. Die Stadtgebiete liefen weiter voll. In der Stadt Pirna musste das Rathaus geräumt werden, weil es wie die gesamte Altstadt unter Wasser stand.

Der Landkreis Nordsachsen rief für die betroffenen Gebiete an der Elbe Katastrophenalarm aus. „Das Schlimmste steht uns noch bevor“, erklärte ein Sprecher. Die Evakuierung mehrere Ortschaften werde daher vorbereitet. Am Mittwochmorgen wurden am Pegel in Torgau 7,90 Meter gemessen. Auch in Meißen drang die Elbe weiter in die Stadt vor. Fast alle Straßen in die Altstadt seien mittlerweile gesperrt, sagte eine Sprecherin. Zum Teil hätten Bürger gebeten, den Strom in den überschwemmten Gebieten abzustellen. Der Kampf gegen die Wassermassen im Theater der Stadt gehe derweil weiter - mit Pumpen hatten Helfer am Dienstag versucht, das nach dem Hochwasser 2002 sanierte Gebäude vor einer erneuten Beschädigung zu bewahren.

Am Mittwochmorgen wurde aus Meißen ein Wasserstand von 9,17 Meter gemeldet. In Riesa sollte am Mittwochmorgen eine Elbbrücke gesperrt werden. Der Verkehr müsse dann über Meißen und Mühlberg umgeleitet werden, erklärte eine Sprecherin.

dpa

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